Skip to content
/ ©Montage: 5 Minuten & FPÖ Kä
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigen FPÖ-Chef Gerhard Angerer und Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer vor der Kärntner Landesregierung.
Die Opposition verschärft die Kritik an der Geldpolitik des Landes.

Schuldenexplosion? Das sagen FPÖ und Team Kärnten zum Landesbudget

Das dicke Ende kommt sicher, wenn auch sicher nicht vor der Nationalratswahl. So ist Politik eben. Aber die explodierende Neuverschuldung Kärntens wird zweifelsfrei zu einem Sparpaket führen.

von Fritz Kimeswenger
1 Minute Lesezeit(205 Wörter)
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

So will es ja auch Finanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ), die 330 Millionen weniger ausgeben möchte bzw. muss. Die 15 Landesabteilungen sind schon auf der Suche nach Möglichkeiten. Es gilt freilich das Motto „Woher nehmen, wenn nicht stehlen.“

Opposition verschärft Kritik

Unterdessen verschärft die Opposition die Kritik an der Geldpolitik des Landes. Etwa FPÖ-Chef Erwin Angerer, der von „dringend notwenigen Reformen“ spricht. Besonders konkret wird Angerer zwar nicht, er meint aber: „SPÖ und ÖVP müssen endlich tiefgreifende Strukturreformen ins Auge fassen und auch bei sich selbst sparen, insbesondere durch den Abbau von Bürokratie.“

Land plant mit einer Neuverschuldung

Team Kärnten-Boss Gerhard Köfer sieht in der Finanzpolitik Kärntens vieles falsch laufen. Köfer: „2027 plant die Koalition mit Schulden von 6,4 Milliarden.“ Damit werde jedes Baby bereits mit einem persönlichen Schuldenrucksack von 11.300 Euro auf die Welt kommen, so der Klubobmann des Team Kärnten und Bürgermeister von Spittal an der Drau. TK-Klubvize Gerhard Klocker sieht wiederum einen „Ausgabenrausch“, der gedrosselt werden müsse. Noch zu den für Aufregung und Polit-Zwist sorgenden Kennzahlen. Das Land plant mit einer Neuverschuldung für 2024 von 492 Millionen. Das ist das Zweieinhalbfach des Jahres 2023.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 17.08.2024 um 12:55 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes