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Das Bild zeigt Kärntner Gastronomen.
Mit einer besonderen Aktion möchten Janin Baumann und Christoph Überbacher positive Gastro-Erlebnisse in den Vordergrund rücken.

Wörthersee-Gastronomen fahren eigene Positiv-Challenge hoch

Derzeit häufen sich Negativ-Schlagzeilen über die Gastronomie. Dabei haben die Kärntner Betriebe doch so viel Positives zu bieten. Genau diese Botschaft soll mit einer besonderen Aktion nun wieder in den Vordergrund rücken.

von Mandler/Janschitz
2 Minuten Lesezeit(351 Wörter)
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Österreichweit wird aktuell über ein Lokal am Wörthersee berichtet, das für einen extra Teller 8 Euro verrechnet. Die Reaktionen darauf sind überwiegend kritisch, generell hat die Branche derzeit mit sehr viel Negativität zu kämpfen. Zwei Kärntner Unternehmer haben es sich nun zum Ziel gesetzt, die positiven Seiten der Gastronomie wieder vor den Vorhang zu holen.

Positiven Gastro-Erlebnissen eine Bühne bieten

„Es ist doch viel schöner, wenn man Social Media öffnet und die Timeline nicht voll mit Skandalmeldungen ist, sondern tolle Bilder und positive Erlebnisse geteilt werden“, findet Gastronom Christoph Überbacher, der mit seiner Partnerin Janin Baumann unter anderem den „Electric Garden“ am Wörthersee betreibt. Sie gehen mit gutem Beispiel voran und fordern in einem Posting auf Social Media zu mehr Positivität auf: „Nachdem uns die ganze Wörthersee-Kärnten Negativwerbung schon so richtig nervt…würden wir EUCH gerne auffordern auf den Social Media Kanälen dagegen zu steuern und eure zahlreichen POSITIVEN Gastro-Erlebnisse rund um den See und in ganz Kärnten zu posten und zu feiern.“

„Miteinander statt gegeneinander“

Gesagt, Getan! Die Aktion findet bereits Anklang, in den Kommentaren unter dem Beitrag stellen zahlreiche Nutzer ihre Lieblingslokale rund um den Wörthersee vor. Nun hofft Überbacher auf viele „Nachahmer“, die ihre positiven Erfahrungen ebenfalls mit der Welt teilen wollen – sowohl Gäste, als auch andere Lokale. Dabei hat der Gastronom auch kein Problem damit, für die „Konkurrenz“ zu werben. „In Zeiten wie diesen ist es wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen. Es fällt auf, dass immer nur das Negative hervorgehoben wird. Über die positiven Dinge hört man viel seltener etwas, obwohl diese natürlich überwiegen“, sagt Überbacher im Gespräch mit 5 Minuten.

„Es braucht mehr solcher Aktionen“

Die positive „Challenge“ sorgt auf jeden Fall bereits für Begeisterung. „Es braucht mehr solcher Aktionen“, betont Stefan Sternad, Obmann der Wirtschaftskammer-Fachgruppe Gastronomie gegenüber 5 Minuten. „Unsere Gastronomie kann so vieles! Reden wir lieber darüber, als über eine Debatte, die losgetreten wurde, nur weil jemand die Menükarte nicht richtig lesen konnte.“

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