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/ ©Stadt Wien
Bild auf 5min.at zeigt Schafe auf der Donauinsel
Die Schafe fühlen sich auf der Donauinsel wohl.

Schafe als natürliche Rasenmäher auf der Donauinsel

Rund 70 Schafe sorgen derzeit auf der Donauinsel für eine natürliche Wiesenpflege. Seit dem Frühjahr haben sie bereits sechs Hektar abgegrast und tragen dabei zur Artenvielfalt bei.

von Stefan Putz Logo 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(186 Wörter)
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Auf der Donauinsel übernehmen zurzeit rund 70 Schafe die Aufgabe, die Wiesen zu mähen. Seit dem Frühjahr sind die Tiere auf Sommerfrische und haben bereits beachtliche sechs Hektar Wiese abgegrast. Statt auf Maschinen setzt die Stadt Wien – Wiener Gewässer auf die natürliche Mähbrigade, die viele Vorteile mit sich bringt.

Artenvielfalt durch tierische Rasenpflege

Stadträtin Ulli Sima, verantwortlich für die Donauinsel, erklärt: „Die Schafe tragen nicht nur zur leisen Wiesenpflege bei, sondern stärken auch die Artenvielfalt. Sie lassen gezielt Blüten stehen und machen um bestimmte Pflanzen wie Wegdisteln, die für seltene Wildbienen wichtig sind, einen Bogen.“ So bleibt die natürliche Nahrungskette erhalten.

Tipps für Besucher: Hunde an die Leine und Schafe nicht füttern

Die Schafe, die schon seit Jahren ein Publikumsmagnet sind, bleiben etwa eine Woche lang auf einer eingezäunten Grünfläche, bevor sie weiterziehen. Besucher der Donauinsel sollten darauf achten, die Tiere nicht zu füttern und Hunde stets an die Leine zu nehmen, um die friedliche Idylle nicht zu stören.

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