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/ ©Screenshot Google Streetview
Das Bild auf 5min.at zeigt die Mensa in Graz am Sonnenfelsplatz.
Die Mensa in Graz steht vor der Schließung.

„Schlag ins Gesicht“: Grazer Mensa am Sonnenfelsplatz schließt

Jetzt ist fix: Die Mensa am Grazer Sonnenfeldplatz wird ihre Pforten schließen. Die Entscheidung sorgt für scharfe Kritik. Eine rasche Lösung wird gefordert.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(349 Wörter)
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Bereits Ende Juni wurde bekannt, dass alle vier Mensastandorte an der Universität Innsbruck vor der Schließung stehen. Besonders wegen der kurzfristigen Bekanntgabe gab es für diese Entscheidung viel Kritik. Laut Betreiberfirma sei die wirtschaftliche Lage der Grund für die Schließung gewesen. Dasselbe Schicksal scheint nun die Mensa am Sonnenfelsplatz in Graz zu treffen.

Grazer Mensa schließt

Wie „Der Grazer“ nämlich am Mittwoch berichtet, wird auch die Mensa am Sonnenfelsplatz ihre Pforten schließen. Dies sorgt so kurz vor dem Beginn des Wintersemesters für erhebliche Unruhe in Graz und hinterlässt eine große Lücke in der Verpflegung der Studierenden und Mitarbeitern, so die erste Reaktion der Grazer Neos zu den Neuigkeiten. Gemeinderat Philipp Pointner warnt: „Verlässliche und kostengünstige Verpflegung an der KF-Uni muss gesichert bleiben. Der Wegfall der Mensa bedeutet für viele Studierende eine Verschlechterung ihrer Situation, besonders in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. Eine funktionierende Mensa ist mehr als nur ein Ort zum Essen – sie ist ein wichtiger Ankerpunkt im stressigen Unialltag.“ Die NEOS fordern daher auch, dass sich sowohl das Bildungsministerium als auch die Österreichische Hochschüler:innenschaft (ÖH) umgehend mit der Lage auseinandersetzen und eine schnelle Lösung präsentieren. Durch die Mensa-Schließung sei auch das Image von Graz als Studentenstadt bedroht. „Wenn wir in Graz nicht einmal die Grundversorgung der Studierenden sicherstellen können, leidet darunter der Ruf unserer Stadt als attraktiver Hochschulstandort“, warnt Pointner. „Es braucht hier umgehend einen Plan, wie die Versorgung im Univiertel gesichert werden kann.“

Mensa-Schließung ist „Schlag ins Gesicht“

Auch seitens der KPÖ sorgt die Schließung für scharfe Kritik. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für viele Studierende“, so Bezirksvorsteher Hanno Wisiak (KPÖ). „Über 80 Prozent der Studierenden müssen arbeiten, um sich das Studium zu finanzieren. Sie wurden von in den letzten Jahren drastisch gestiegenen Mieten und der Teuerung insgesamt hart getroffen. Umso wichtiger ist eine Einrichtung wie die Mensa, die gutes und leistbares Essen anbietet“, so Wisiak, der selbst viele Jahre als Studierendenvertreter aktiv war.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 11.09.2024 um 13:54 Uhr aktualisiert
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