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Ein Bild auf 5min.at zeigt ein Polizeischild
Die Obduktionsergebnisse zeigen die grausame Brutalität der Tat: Der 36-jährige Bruder wurde 17 Mal am Kopf, Hals und Rücken getroffen.

Obduktion deckt auf: 14-Jähriger schlägt Bruder 17 Mal mit Axt

In der kleinen Gemeinde Mürzhofen bei Kindberg hat ein erschütternder Vorfall die Region erschüttert: Ein 14-Jähriger hat seinen 36-jährigen Bruder mit einer rund 50 Zentimeter langen Wikinger-Axt ermordet.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(191 Wörter)
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Im Mordfall aus dem obersteirischen Kindberg liegt seit Mittwoch das Obduktionsergebnis vor: Der 36-jährige Mann wurde Berichten zufolge mit mindestens 17 Axthieben von seinem erst 14-jährigen Bruder getötet. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat inzwischen Untersuchungshaft gegen den Jugendlichen verhängt. Laut Obduktionsbericht war die Todesursache eine Luftembolie, bei der Luft in die Blutgefäße gelangt und letztlich zum Tod führt.

Konflikt eskalierte endgültig am Montagnachmittag

Die Brüder hatten offenbar schon länger Konflikte, die am Montagnachmittag eskalierten. Der Schüler griff zu einer Dekorationsaxt und schlug auf seinen Bruder ein, der ebenfalls im gemeinsamen Haus lebte. Die Schläge trafen vor allem den Kopf des Opfers. Die schweren Verletzungen führten zu einer Luftembolie und dazu, dass das Opfer verblutete, wie der Obduktionsbericht bestätigt.

14-Jähriger zeigt sich geständig

Der 14-Jährige hat die Tat gestanden und befindet sich in Untersuchungshaft. Da er strafmündig ist, könnte ihm nach dem Jugendgerichtsgesetz eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren drohen. Die Ermittlungen laufen weiter, um alle Aspekte des Verbrechens vollständig zu klären.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.09.2024 um 17:04 Uhr aktualisiert
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