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Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine Feuerkugel am Nachthimmel.
In Österreich wurde heute Nacht ein Feuerball gesichtet.

Feuerball über Österreich: „Es war äußerst ungewöhnlich …“

Heute Nacht rauschte ein Meteor über den Himmel. Die Feuerkugel wurde in Wien, Ober- und Niederösterreich gesichtet.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(239 Wörter)

In der Nacht, am heutigen Donnerstag, dem 19. September 2024, wurde gegen 1.45 Uhr ein Meteor am Nachthimmel über Österreich gesichtet. Die Experten der GeoSphere Austria berichten: „Die Flugbahn verlief in etwa von Nordosten (Raum Gföhl) nach Südwesten und dürfte südlich von Wiener Neustadt geendet haben.“ Auf der Website des Naturhistorischem Museums Wien gibt es mittlerweile sechs Meldungen zu der Feuerball-Sichtung. Drei davon stammen aus Österreich, genauer gesagt aus Wien, Ober- und Niederösterreich. Ein User aus Niederösterreich merkt dazu an: „Das Objekt war äußerst ungewöhnlich breit und langsam.“

Bild auf 5min.at zeigt eine Karte.
©Naturhistorischen Museum Wien Screenshot
In Österreich gibt es drei Meldungen zur Feuerball-Sichtung.

Feuerball bringt Himmel zum Leuchten

Wie die GeoSphere Austria erklärt, verursachen die Meteoroide, also Gesteinskörper aus dem Weltall, einen explosionsartigen Knall, wenn sie beim Eintritt in die Erdatmosphäre stark gebremst werden. „Durch Reibung infolge der hohen Dichte der Luft kommt es zu einer starken Erhitzung, die Gesteinsbrocken beginnen zu glühen und es entsteht eine Leuchterscheinung (Meteor, Feuerball)“, heißt es. Den Meldungen zufolge wurde aber kein Knall wahrgenommen, die Leuchterscheinung dafür sehr wohl.

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Experten bestätigen Sichtung

Weitere Bestätigung liefert die GeoSphere Austria durch andere Aufzeichnungen. In dem Posting heißt es: „Der Österreichische Erdbebendienst konnte an mehreren seismischen Stationen die Druckwelle registrieren, die beim Eintritt des Meteoroiden in die Atmosphäre entstanden ist. Auch an der Infraschall-Messstation, die sich am Gelände des Conrad Observatoriums befindet, wurde das Ereignis aufgezeichnet.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 19.09.2024 um 16:58 Uhr aktualisiert
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