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/ ©Montage: Canva
Bild auf 5min.at zeigt eine Bildmontage, auf der mehrere Euro-Scheine und ein paar Glühbirnen zu sehen sind.
Den Österreichern wird geraten noch vor dem Winter die Stromanbieter zu vergleichen.

Strom ab Jänner teurer: Wer jetzt noch den Anbieter wechseln sollte

Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand der E-Control, war gestern Abend in der ORF "ZIB2" zu Gast. Und meinte, dass es für viele gut wäre noch vor dem Winter die Stromanbieter zu vergleichen.

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(275 Wörter)
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Der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, war am Sonntagabend bei der „ZIB2“ zu Gast. Dort prognostizierte er, wie das Heizen in Österreich im heurigen Winter sein könnte. Und rät allgemein dazu, Stromanbieter zu vergleichen.

Österreicher sollten Anbieter noch vor dem Winter vergleichen

Urbanschitz wagte einen Ausblick auf den kommenden Winter. Ein wichtiges Thema dazu war die auslaufende Strompreisbremse, sowie mögliche Lieferengpässe für Gas aus Russland. Ab 1. Jänner müssen österreichische Haushalte nämlich wieder den vollen Strompreis zahlen. Da diese mittlerweile gesunken sein, wäre nun der richtige Zeitpunkt, die Stromkostenbremse auslaufen zu lassen. Allerdings wäre es für viele jetzt noch vor dem Winter gut, Anbieter zu vergleichen. Denn so könnte man mit Fixpreisangeboten noch sparen.

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Preis sollte allerdings größtenteils stabil bleiben

Es könnte zu Preisschwankungen kommen, falls Russland nicht mehr liefert. Generell sollten die Preise aber zum größten Teil, mit kurzfristigen Schwankungen, stabil bleiben. Da Gas auch über andere Wege nach Europa kommt. Wolfgang Urbantschitsch rät auch hier zu vergleichen, da man sich so Fixpreise für zwölf Monate sichern könnte.

Das rät die Arbeiterkammer beim Stromanbieterwechsel:

  • Preise vergleichen mit dem Tarifkalkulator der E-Control.
  • Preisrabatte gelten meist nur für ein Jahr. Daher über mehrere Jahre hinweg vergleichen!
  • Fristen und Kündigungsbedingungen beachten.
  • Vorzeitig kündigen geht, wenn der Lieferant den Preis erhöht oder die Geschäftsbedingungen ändert. Mehr Informationen dazu gibt’s hier.
  • Strom- bzw. Gaszähler ablesen!

Den Netzbetreiber kannst du nicht wechseln, den Strom- und Gaslieferanten jedoch schon. Ein Wechsel des Anbieters darf nicht länger als drei Wochen dauern und ist mit keinen zusätzlichen Kosten für die Kon­sum­ent­Innen verbunden. Mehr Informationen findest du hier.

Strompreisbremse in Österreich ab Jänner vorbei

Ab Januar ist die Strompreisbremse vorbei, es sei denn, es gibt eine unerwartete Verlängerung. Dann sind alle Österreicher wieder selbst für ihre Stromverträge verantwortlich. Liegt der Preis über zehn Cent pro Kilowattstunde, wird der Strom für diese Personen teurer. Der Staat deckt derzeit die Strompreise ab einem Preis von zehn Cent bis maximal 25 Cent pro Kilowattstunde. Alles darunter und darüber muss selbst bezahlt werden.

Häufig gestellte Fragen

„Die Strompreisbremse ist ein wichtiges Instrument“, erklärt die Arbeiterkammer. Sie soll Haushalte unterstützen, die hohen Energiekosten zu stemmen. Seit Juli 2024 beträgt die Entlastung insgesamt 15 Cent pro Kilowattstunde. Ziel der Maßnahme ist es, österreichische Haushalte in der Energiekrise und der damit verbundenen drastischen Erhöhung der Strompreise zu entlasten.

Die Strompreisbremse wurde von Ende Juni 2024 auf Ende Dezember 2024 verlängert. Danach soll sie aber mit 1. Jänner 2025 auslaufen.

Aktuell unterstützt der Staat die Stromkosten der Österreicher mit bis zu 15 Cent pro Kilowattstunde. Die ersten zehn Cent pro Kilowattstunde trägt man selbst, danach übernimmt der Staat bis zu einem Preis von maximal 25 Cent. Liegt der Preis darüber, muss man wieder selbst für den Strom aufkommen. Diese 15 Cent werden vom Staat bis zu einem jährlichen Verbrauch von 2.900 Kilowattstunden übernommen.

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