Skip to content
/ ©APA/APA/THEMENBILD/ERWIN SCHERIAU
Symbolfoto
Ein Bild auf 5min.at zeigt Soldaten.
Der Soldat erlag seinen Verletzungen.

Soldat tot: Junger Rekrut im Krankenhaus verstorben

Am heutigen Nachmittag ereignete sich ein schrecklicher Vorfall in der Türk-Kaserne in Spittal an der Drau. Ein 21-jähriger Rekrut wurde durch einen versehentlich abgefeuerten Schuss verletzt. Nun gibt es traurige Gewissheit.

von David Oberdünhofer Logo 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(274 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Wie vor kurzem berichtet, kam es gegen 16 Uhr zu einem tragischen Vorfall in der Türk-Kaserne in Spittal an der Drau. Ein 21-jähriger Grundwehrdiener wurde von seinem Kollegen (20) angeschossen und dabei schwer verletzt. Beide stammen aus dem Bezirk Spittal an der Drau. Näheres dazu hier: Schuss in Kaserne: Bundesheersoldat verletzt.

Seinen Verletzungen erlegen

Laut dem Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Michael Bauer, kam es im Bereich der Wache zu der letztendlich tödlichen Schussabgabe, heißt es seitens der APA. Sofort wurde die Rettungskette aktiviert und der Verletzte mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus eingeflogen. Leider kam für den jungen Soldaten jede Hilfe zu spät und er erlag noch im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei gegenüber 5 Minuten bestätigt.

„Der Vorfall erschüttert uns sehr“

Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigt sich betroffen: “Der heutige Vorfall in der Kärntner Türk-Kaserne erschüttert uns sehr. Das Bundesheer und ich sind tief betroffen über diesen tragischen Vorfall. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und seinen Kameraden.”

Umstände noch unklar

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt (LKA) Kärnten übernommen, sagte Waltraud Dullnigg, Sprecherin der Landespolizeidirektion Kärnten gegenüber der APA. Beamte des Bereichs Leib und Leben seien aktuell noch in der Kaserne tätig. Angaben zu etwaigen Zeugen des Vorfalls gab bzw. Angaben zum genauen Hergang gab es vorerst keine. Die Umstände des Vorfalls werden vor allem durch das Landeskriminalamt Kärnten untersucht, welches durch eine Unfallkommission des Militärkommandos Kärnten unterstützt wird, ein Militärpsychologe betreute die Personen in der Kaserne und die Familie.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 22.10.2024 um 20:31 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes