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Bild auf 5min.at zeigt eine Bank Austria von außen.
Einige Kunden der "Bank Austria", die vor 2018 einen Fonds dort hatten bzw. seither einen halten, bekommen nun Geld zurück.

Bank zahlt Geld zurück: Das musst du jetzt machen

Für so manche Person, die vor 2018 einen Fonds bei der "Bank Austria" gehalten hat, gibt es nun Geld zurück - und das nicht zu wenig. Grund dafür ist eine Einigung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) mit der Bank.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(264 Wörter)

„Intensive Verhandlungen“ seien der Einigung mit der „Unicredit Bank Austria AG“ vorausgegangen, wie der VKI berichtet. Nun bekommen einige Kunden in Österreich aber Geld zurück. Das betrifft vor allem jene Personen, denen vor 2018 ein Fondsprodukt vermittelt wurde.

Wieso zahlt die „Bank Austria“ jetzt Geld zurück?

Der Grund für die Rückzahlungen durch die „Bank Austria“ liegt darin, dass Provisionszahlungen – in Form von Bestandsprovisionen – gegenüber den Kunden bis 31. Dezember 2017 nicht offengelegt worden seien – und das nicht ausreichend, wie der VKI befindet. Daher können diese aus rechtlicher Sicht zurückverlangt werden, wissen die Konsumentenschützer. Bereits 2023 hat man daher eine Sammelaktion gestartet.

Wie spart ihr am liebsten?

Ich spare nicht.
Ich habe ein Onlinesparkonto.
Ich habe noch ein Sparbuch in Buchform.
Ich habe mein Erspartes zu Hause.
Ich habe mein Erspartes angelegt.

Wie viel Geld bekommen die betroffenen Bank-Kunden zurück?

Dabei könnte es sich durchaus um einiges an Geld handeln, das man zurückbekommen, liegen die geflossenen Provisionen doch in der Regel zwischen 0,3 und einem Prozent pro Veranlagungsjahr, wie der VKI weiter erklärt: „Der rückzuerstattende Betrag kann daher je nach Investitionsvolumen und Investitionszeit ein paar Hundert bis ein paar Tausend Euro ausmachen.“ Eine Auszahlungssumme wird dann jeweils individuell von der Bank den betroffenen und anspruchsberechtigten Kunden angeboten.

So kommst du an dein Geld:

Der VKI hat eine Sammelaktion für alle betroffenen „Bank Austria“-Kunden gestartet. Zu dieser Sammelaktion kann man sich noch online bis 10. Jänner 2025 hier anmelden.

VKI fordert auch andere Banken zur Erstattung auf

Stefan Schreiner, Leitung der Abteilung Sammelklagen im VKI, ist positiv gestimmt: „Es ist erfreulich, dass wir mit der Bank Austria eine rasche Lösung für betroffene Kunden erreichen konnten.“ Gleichzeitig fordere er auch andere Banken auf „nicht offengelegte Bestandsprovisionen an ihre Kunden zu erstatten“. Mit der „Erste Bank und Sparkasse“ stehe man diesbezüglich derzeit noch in Verhandlungen.

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