Inflation bleibt bei 1,8 Prozent: Lebensmittel kosten jetzt mehr
Im Oktober 2024 waren die Preise in Österreich im Schnitt um 1,8 Prozent höher als im Vorjahr, wie eine aktuelle Bilanz von Statistik Austria zeigt. Spürbar wird das aktuell vor allem beim Lebensmitteleinkauf.
„Den größten inflationsdämpfenden Effekt hatten nach wie vor die im Jahresvergleich billigeren Treibstoffe“, weiß Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Auch die Energiepreise gingen laut ihm weiter zurück. „Bei Lebensmitteln war der Preisanstieg hingegen etwas höher als die allgemeine Teuerung“, verdeutlicht Thomas. Konkret verteuerten sich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke durchschnittlich um 2,7 Prozent.
So stark stiegen die Preise bei Lebensmitteln und Co. im Oktober:
- Milch, Käse und Eier: plus 2,1 Prozent
- Brot und Getreideerzeugnisse: plus 2,2 Prozent
- Öle und Fette: plus 15,5 Prozent
- Fleisch: plus 2,3 Prozent
- Obst: plus 0,9 Prozent
- Alkoholfreie Getränke: 6,2 Prozent
- Körperpflege: plus 4,3 Prozent
Quelle: www.statistik.at
Inflation weiterhin spürbar
Generell stieg Preisniveau des Mikrowarenkorbs im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent. Dieser spiegelt nicht nur den täglichen Einkauf wider, sondern auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Restaurant. Der Anstieg der Preise für Lokale und Hotels wurde im Oktober 2024 mit 5,8 Prozent zu Buche gelegt. Die Teuerung fiel damit ein wenig geringer aus als noch im September 2024. Auch die Preise für verschiedene Waren und Dienstleistungen waren weniger stark als im Vormonat.