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EU-Antrag im Rahmen der Berner Konvention

Jetzt fix: Schutzstatus von Wölfen herabgesenkt

Es ist beschlossen! Der Schutzstatus des Wolfes wird von "streng geschützt" auf "geschützt" herabgesenkt.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(230 Wörter)
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Die Unterzeichnerstaaten der Berner Konvention haben den Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabgesenkt. Das teilte am Dienstag, dem 3. Dezember, die Presseabteilung des Europarates in Straßburg mit. Der Vorschlag den Schutzstatus zu senken, war von der EU gekommen, die jetzt in einem weiteren Schritt den Wolfsschutz in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) herabsenken darf.

Wer stimmte dafür?

Welche Länder wie abgestimmt haben, wurde nicht bekanntgegeben. Die EU-Kommission, die in Straßburg stellvertretend für die 27 EU-Mitgliedstaaten sprich, dürfte jedenfalls für den Vorschlag gestimmt haben. Ebenso die Schweiz, die sich bereits 2022 für eine Herabsenkung des Wolfsschutzes stark gemacht hatte – damals scheiterte es aber unter anderem am Nein der EU.

Drei Monate „Übergangszeit“

Nach der heutigen Entscheidung dauert es drei Monate bis der Schutzstatus im Rahmen der Berner Konvention gesenkt wird. Bis dahin könnte theoretisch noch ein Drittel der Unterzeichnerstaaten ein Veto einlegen – was aber unwahrscheinlich ist, nachdem für die heutige Entscheidung eine Zweidrittelmehrheit nötig war.

Mehr Wege für die Jagd

Ein herabgesenkter Schutzstatus gäbe den EU-Staaten mehr Flexibilität, die Jagd auf Wölfe zuzulassen, ohne aber den Schutz ganz aufzuheben – der Zustand der Wolfspopulation dürfe nicht in Gefahr geraten, heißt es in einer Presseinformation des Europarates, in dessen Rahmen die Berner Konvention beschlossen wurde. (APA, 03.12.2024)

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