Gescheitert: Kika/Leiner zieht Sanierungsplan zurück
Für Kika/Leiner war es bereits die zweite Insolvenz. Der Möbelhändler zog nun den Sanierungsplan zurück und meldete Konkurs an.
2023 meldete kikaLeiner Insolvenz an. Was folgten waren eine Schließung-Welle der Standorte und zahlreiche Schlagzeilen. Insgesamt waren 23 Standorte in ganz Österreich von der Insolvenz betroffen. Die zweite Insolvenz ließ nicht lange auf sich warten: Mitte November stellte das Einrichtungsunternehmen den Antrag. Mehr dazu in: KikaLeiner ist pleite: „Haben alles Menschenmögliche unternommen“.
Sanierungsplan zurückgezogen
Mit einer Sanierung hätte man die Möbelhandels GmbH retten wollen. Doch wie am heutigen Mittwoch, dem 4. Dezember, bekannt wurde, hat kikaLeiner bei der Insolvenzeröffnung den vorgelegten Sanierungsplanantrag zurückgezogen. Der Sanierungsplan hätte lediglich mit dem Einstieg eines Investors erfolgen können, jedoch ist dies nicht gelungen. „Die Sanierungsbestrebungen sind daher nunmehr als gescheitert zu qualifizieren“, so der KSV1870.
Nun ein Konkursverfahren
„Aufgrund der Zurückziehung des Sanierungsplanantrages wird das Insolvenzverfahren nunmehr vom Landesgericht St. Pölten in ein Konkursverfahren umzuwandeln und die Sanierungsplantagsatzung abzuberaumen sein“, erklärt Jürgen Gebauer, Leiter Unternehmensinsolvenz Wien/NÖ/Bgld. vom Kreditschutzverband von 1870 die verfahrensrechtlichen Folgewirkungen.