Skip to content
/ ©Bettina Nikolic
Symbolfoto
Ein Bild auf 5min.at zeigt die rot-gelbe Fassade des Landesgerichts in Klagenfurt.
Zwei Elementarpädagoginnen müssen sich wegen schweren Vorwürfen vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten.

Zwei Pädagoginnen sollen Kinder drastisch bestraft und gedemütigt haben

Wegen Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen müssen sich am kommenden Mittwoch zwei Elementarpädagoginnen vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten.

von APA/RED
1 Minute Lesezeit(162 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Den Elementarpädagoginnen wird vorgeworfen, Kinder in ihrer Obhut drastisch bestraft und gedemütigt zu haben. Der Strafrahmen beträgt bis zu drei Jahre Haft, teilte das Landesgericht am Freitag mit.

Zu den Vorwürfen

Die Vorwürfe gegen die beiden Kleinkindbetreuerinnen waren Ende 2022 öffentlich geworden, Schauplatz war eine Krabbelstube im Bezirk Klagenfurt-Land. Den Betreuerinnen wird vorgeworfen, unwilligen Kindern Essen in den Mund gestopft zu haben, einmal sei einem Buben der Gang aufs WC verwehrt worden sein. Kinder seien zur Strafe in den Turnsaal gesperrt worden, auch Klopfer auf die Hände oder zu fest gebundene Haare habe es gegeben.

Verhandlung für den gesamten Mittwoch anberaumt

Eine der Pädagoginnen hatte sich strikt gegen die Vorwürfe gewehrt, die Kinder würden sie über alles lieben, erklärte sie. Die Verhandlung unter Vorsitz von Einzelrichterin Sabine Götz ist den gesamten Mittwoch über anberaumt. Es gilt die Unschuldsvermutung. (APA/RED 6.12.2024)

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.12.2024 um 13:38 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes