Falsche Kriminalbeamtin: Schockanruf kostet Frau in St. Veit hohe Summen
Eine 51-jährige Frau aus St. Veit wurde Opfer eines Betrugs durch einen Schockanruf. Sie übergab zehntausende Euro, um ihren angeblich inhaftierten Bruder zu retten.
Am Freitag, 6. Dezember 2024 gegen 20.30 Uhr erhielt eine 51-jährige Frau aus dem Bezirk St. Veit an der Glan einen Anruf einer vermeintlichen Kriminalbeamtin, welche ihr mitteilte, dass ihr Bruder einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in der Justizanstalt Klagenfurt untergebracht sei. Damit ihr Bruder wieder aus der Haft entlassen wird, müsse eine Kaution bezahlt werden.
Mehrere zehntausend Euro
Die 51-Jährige fuhr daraufhin unter ständiger telefonischer Anweisung mit ihrem PKW nach St. Veit an der Glan und übergab gegen 21.15 Uhr einer ihr unbekannten männlichen Person Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Kurz darauf rief die vermeintliche Kriminalbeamtin die 51-Jährige erneut an und teilte ihr mit, dass der Betrag zu gering sei. Die Frau übergab erneut dem unbekannten Mann Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro. Erst am nächsten Tag wurde die Frau misstrauisch und zeigte den Betrug der Polizei an.