Skip to content
/ ©Kunsthaus Graz/J.J. Kucek
Bild auf 5min.at zeigt ein Plakat vom Kunsthaus Graz.
Sechs kunstvoll gestaltete Plakate von Iris Andraschek sind ab sofort im Stadtraum zu sehen.

Sechs Plakate zu Menschenrechten schmücken den Stadtraum in Graz

Sechs Plakate von Iris Andraschek erinnern ab sofort in Graz an die Bedeutung der Menschenrechte und würdigen den Einsatz für gesellschaftliche Werte und universelle Freiheiten.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
2 Minuten Lesezeit(268 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Pünktlich zum internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember bringt ein besonderes Plakatprojekt die universellen Rechte ins Bewusstsein der Grazer: Sechs kunstvoll gestaltete Plakate von Iris Andraschek sind ab sofort im Stadtraum zu sehen. Mit den ausgewählten Artikeln 16, 19, 22, 24, 26 und 29 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird auf ihre unverzichtbare Bedeutung und ihren Schutz aufmerksam gemacht.

Kunst für Menschenrechte

Seit 2022 ergänzt der Plakatzyklus das Denkmalprojekt „Strobl“, das Helmut Strobl, einem engagierten Menschenrechtsaktivisten und Kulturstadtrat, gewidmet ist. Initiiert wurde das Projekt von der Stadt Graz, dem Land Steiermark, der Familie Strobl und dem Kunsthaus Graz. Neben einer permanenten Lichtinstallation und Soundarbeit im Eingangsbereich des Kunsthauses wird jedes Jahr ein neuer Plakatzyklus vorgestellt. Die Serie umfasst insgesamt 30 Plakate, die über sechs Jahre hinweg präsentiert werden und auf den 30 Artikeln der Menschenrechtserklärung basieren.

Bild auf 5min.at zeigt ein Plakat vom Kunsthaus Graz.
©Kunsthaus Graz/J.J. Kucek
Sechs kunstvoll gestaltete Plakate von Iris Andraschek sind ab sofort im Stadtraum zu sehen.

Künstlerische Interpretationen mit Botschaft

Die diesjährigen Plakate, die vom 2. bis 18. Dezember 2024 ausgestellt sind, setzen auf assoziative, fotografische Montagen von Andraschek. Die Künstlerin greift die Menschenrechtsartikel auf und interpretiert sie durch Metaphern und analoge Verfremdungen. So illustriert ein Mund einer Handpuppe das Recht auf Meinungsfreiheit (Artikel 19), während eine verschlossene Tür für den Zugang zu Bildung (Artikel 26) steht. Ihre Werke laden die Betrachter ein, sich mit den Werten und Widersprüchen rund um die Menschenrechte auseinanderzusetzen – lokal wie global.

Begleitprogramm im Kunsthaus Graz

Anlässlich des Menschenrechtstags lädt das Kunsthaus Graz am 10. Dezember 2024 um 17 Uhr zu einem Ausstellungsrundgang zum Thema ein. Am 11. Dezember 2024 wird zudem das 25-jährige Bestehen des Europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Menschenrechte und Demokratie gefeiert.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes