Weitere Straßen in Villach mit Aufgrabungsrichtlinie neu instandgesetzt
Seit dem Vorjahr gibt es die Aufgrabungsrichtlinie neu. So sollen mehrmalige Aufgrabungen von Straßen weitgehend vermieden werden. Die Bauprojekte in der Rennsteiner Straße und Am Hügel sind nach dieser Richtlinie fertiggestellt.
Fernwärme, Breitband, Wasser, Strom, Kanal und andere wichtige Versorgungsleitungen haben eines gemeinsam. Sie laufen unterirdisch zu den Villachern nach Hause. Um mehrmalige Aufgrabungen von Straßen und Wegen im Idealfall zu vermeiden, kommt seit dem Vorjahr die Aufgrabungsrichtlinie neu zu tragen. Allein 2024 wurden drei Kilometer Straßen und eine Fläche von 15.000 Quadratmetern nach der neuen Aufgrabungsrichtlinie instandgesetzt.
Rennsteiner Straße und Am Hügel
Jüngstes Beispiel ist die Rennsteiner Straße. Nachdem die verschiedenen Versorgungsträger ihre Arbeiten für Wasserleitungen, Fernwärme-Versorgung, Mischwasser-Entflechtung und Breitbandausbau abgeschlossen hatte, wurden in einem finalen Schritt Fahrbahn, öffentliche Beleuchtung und sämtliche Verkehrszeichen erneuert. Im Zuge der Arbeiten wurde auch ein bisher öffentlich genutzter Privatparkplatz rückgebaut und die privaten Flächen von der Besitzerin neugestaltet. In diesem Bereich wurde der Gehweg verlängert und baulich von der
Fahrbahn getrennt. Auch „Am Hügel“ kam die Aufgrabungsrichtlinie neu zu tragen. Hier wurde die Fahrbahn saniert und die Beleuchtung adaptiert. Zuvor waren dort die Versorgungsträger für Fernwärme und Breitbandausbau tätig.
Sobe: „Diese Projekte haben wieder gezeigt, dass sich die Aufgrabungsrichtlinie neu bewährt“
„Diese Projekte haben wieder gezeigt, dass sich die Aufgrabungsrichtlinie neu bewährt. So können wichtige Baumaßnahmen der Versorgungsträger gebündelt und zeitlich aneinander koordiniert ausgeführt werden. Dort, wo die neue Richtlinie angewendet wurde, wurden Straßen, Geh- und Radwege qualitativ und optisch aufgewertet“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe.