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Das Bild auf 5min.at zeigt Bürgermeister Günther Albel, Laudator Martin Traxl, Preisträger Michael Kos (sitzend), Stadtrat Sascha Jabali Adeh und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser bei der Kulturpreisverleihung.
Der gebürtige Villacher Künstler Michael Kos ist Donnerstagabend mit dem Kulturpreis der Stadt ausgezeichnet worden.

Kulturpreis an Villacher Künstler Michael Kos verliehen

Der gebürtige Villacher Künstler Michael Kos ist Donnerstagabend mit dem Kulturpreis der Stadt ausgezeichnet worden. Laudator ORF-Kulturchef Martin Traxl würdigte dessen Schaffen als Geschenk an die Welt.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(329 Wörter)

In einer großen, hochkarätig besetzten und trotzdem sehr persönlichen Festrunde im Bambergsaal nahm der aus Villach gebürtige Kunstschaffende Michael Kos den Kulturpreis 2024 der Stadt entgegen. Kos ist bildender Künstler, Kurator, Schriftsteller, Lyriker, Bildhauer, Grafiker und Fotograf. Für sein dichtes und umfangreiches Schaffen erkannte ihm der Villacher Gemeinderat einstimmig den diesjährigen Kulturpreis zu.

Bürgermeister Albel hebt Bedeutung von Kultur hervor

Bürgermeister Günther Albel nutzte die Gelegenheit, eine Lanze für die gerade medial diskutierte Kunstförderung zu brechen. „Kultur ist eine Grundlage für das Verständnis und die Weiterentwicklung einer Gesellschaft, sie fördert den Dialog und ermöglicht uns Perspektiven, Herausforderungen zu meistern und uns weiterzuentwickeln“, sagte Bürgermeister Albel und gratulierte Kos. „Ein reges kulturelles Leben ist auch eine Standortfrage. Kulturpreise sind eine Form der Anerkennung für die Arbeit von Künstler:innen, ihre Visionen und ihren unermüdlichen Einsatz.“

Kos Inititive „Kunst hat Recht“

Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser gab einen Überblick über das Schaffen des Geehrten: „Seine Werke sind in bedeutenden Sammlungen vertreten und zeichnen sich durch ihre einzigartige Materialbehandlung sowie eine faszinierende Verbindung von Intellekt und Ästhetik aus.“ Kos hat jedoch auch Initiativen wie „Kunst hat Recht“ gestartet und als Präsident des Vereins Bildrecht einen entscheidenden Beitrag zur Wahrung der Urheberrechte von Künstlern geleistet.

Traxl: Kos Werke seien mehr als ästhetische Objekte

ORF-Kulturchef Martin Traxl, selbst Kulturpreisträger der Stadt, outete sich in seiner Laudatio als „Cheerleader“ von Michael Kos, seit der gemeinsamen Schulzeit in Villach St. Martin. „Ich versuche stets dabei zu sein, wenn er neue Werke präsentiert. Er ist nicht nur ein herausragender Künstler, sondern auch Kulturmensch, der sich gekonnt zwischen den Genres bewegt.“ Kos‘ Werke wären mehr als ästhetische Objekte, sagte Traxl. „Sie regen den Betrachter dazu an, gesellschaftliche, wirtschaftliche und moralische Fragestellungen neu zu reflektieren. Sein Schaffen ist ein Geschenk an uns und an die Welt.“

Das Bild auf 5min.at zeigt Michael Kos freute sich sehr über die Zuerkennung des Villacher Kulturpreis, den Bürgermeister Günther Albel und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser überreichten.
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Michael Kos freute sich sehr über die Zuerkennung des Villacher Kulturpreis, den Bürgermeister Günther Albel und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser überreichten.
Das Bild auf 5min.at zeigt Bürgermeister Günther Albel, Laudator Martin Traxl, Preisträger Michael Kos (sitzend), Stadtrat Sascha Jabali Adeh und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser bei der Kulturpreisverleihung.
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Am Foto: Bürgermeister Günther Albel, Laudator Martin Traxl, Preisträger Michael Kos (sitzend), Stadtrat Sascha Jabali Adeh und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser bei der Kulturpreisverleihung.
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