Klaus Bachler und Andreas Kofler sind Motorsportler des Jahres
Mit Langstreckenweltmeister Klaus Bachler im Automobilsport und Supersport-Meister Andreas Kofler im Motorradsport wurden dieses Jahr zwei herausragende Rennfahrer zu Österreichs Motorsportlern des Jahres 2024 gekürt.
„Mit Klaus Bachler haben wir einen herausragenden Piloten gewählt, der seine schon bisher erfolgreiche Karriere heuer mit dem WM-Titel veredelte. Andreas Kofler krönte sich zum Supersport-Champion in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Die Auszeichnung haben sich beide damit eindeutig verdient“, ist die Entscheidung für AMF-Präsident Harald Hertz klar. (Austrian Motorsport Federation)
Steirer auf der Überholspur
Für den 33-jährigen Steirer Klaus Bachler verliefen die vergangenen zwei Jahre besonders erfolgreich: Im Porsche 911 GT3 R gewann der österreichische Rennfahrer mit seinem Team Pure Rxcing, Manthey Motorsport und den Teamkollegen Alex Malykhin und Joel Sturm zunächst den Bronze Cup in der GTWC und dann die Asian Le Mans Series. Nun krönte der Porsche-Pilot seine bisherige Karriere mit dem Gewinn der Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) und kürte sich damit zum ersten Weltmeister in der neu geschaffenen LMGT3-Klasse.
Aufstrebendes Talent aus Oberösterreich
Der erst 20-jährige Oberösterreicher Andreas Kofler erfüllte sich mit dem Meisterschaftssieg einen Traum: Mit fünf Saisonsiegen sowie vier weiteren Podestplätzen krönte sich der junge Yamaha Fahrer beim Saisonfinale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem Hockenheimring zum Gesamtsieger der IDM Supersport 2024.
Saisonende: Oberösterreich führt Liste der Champions an – Steiermark zieht nach
Mit dem Ende der österreichischen Motorsportsaison 2024 stehen jetzt auch die 85 Staatsmeister und Pokalsiege der Austrian Motorsport Federation (AMF) aus den Bereichen Automobilsport, Motorradsport und Karting offiziell fest. Mit insgesamt 16 Champions kommen die meisten erfolgreichen Motorsportler:innen in diesem Jahr aus Oberösterreich. Im Bundesländerranking folgen die Steiermark (13) Niederösterreich (9) und Salzburg (5).
Ehre, wem Ehre gebührt
Der Ehrenpreis des Präsidenten geht an das Supermoto Austria Team, das heuer knapp an der großen Sensation vorbeischrammte: Die drei Oberösterreicher Lukas Höllbacher, Rudolf Bauer und Andreas Buschberger sowie ihr Salzburger Teammanager Manuel Stehrer mussten sich beim Supermoto of Nations nur Frankreich knapp geschlagen geben. Sie sicherten sich ex aequo mit Deutschland Platz 2 und damit den Vizeweltmeister-Titel.