Skip to content
/ ©Parlamentsdirektion/Thomas Topf
Bild auf 5min.at zeigt Herbert Kickl.
Herbert Kickl übt scharfe Kritik gegen die ÖVP.

Kickl rechnet mit „Heimreise-Bonus“ für Syrer ab

FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisiert den „Heimreise-Bonus“ für Syrer heftig: Statt 1.000 Euro Unterstützung fordert er eine „Schwerpunktaktion Remigration“.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(200 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

1.000 Euro Unterstützung gibt es seitens des Innenministeriums für Syrer, die freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Mehr dazu in: 1.000 Euro: Österreich zahlt Syrern jetzt Geld für Heimreise. Diese Hilfe für einen Neuanfang sorgt für erhitzte Gemüter und Diskussionen. Vor allem FP-Chef Herbert Kickl rechnet mit dem „ÖVP-‚Heimreise-Bonus‘ für Syrer auf Steuerzahlerkosten“ ab.

„Schlag ins Gesicht der eigenen Bevölkerung“

„Es ist ein Schlag der ÖVP ins Gesicht unserer eigenen Bevölkerung, die unter der extremen Teuerung leidet, jetzt Syrern, die jahrelang in unserem Land Schutz auf Kosten der Steuerzahler erhalten haben, 1.000 Euro in die Hand zu drücken, wenn sie freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Zwischen Syrien und Österreich liegen unzählige sichere Staaten, Assad ist Geschichte und damit ist endgültig jegliche Grundlage für einen Schutzstatus weggefallen – statt eines ‚Heimreise-Bonus‘ braucht es sofort eine ‚Schwerpunktaktion Remigration‘ mit der Aberkennung des Schutzstatus und konsequenten Abschiebungen!“, kritisierte heute Kickl. Bei rund 100.000 in Österreich aufhältigen Syrern könnte diese bis zu hundert Millionen Euro Steuergeld kosten, heißt es in der Aussendung. Wie auch des Öfteren pochen die Freiheitlichen weiterhin auf „Remigration“.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes