Millionen-Betrug in Villach: War Banker mit tausenden Euro im Casino?
Im Falle eines angeblich betrügerischen und fristlos entlassenen Mitarbeiters einer Villacher Bankfiliale werden jetzt auch Besuche in einem Casino untersucht. Angeblich soll er dort mit Geld recht großzügig gespielt haben.
Die Erhebungen stützen sich auf die Aussagen einer Zeugin, die dem Banker vorwirft, gemeinsam mit einem Kunden dort oft gespielt und immer mindestens 10.000 Euro dabei gehabt zu haben. 5 Minuten fragte dazu bei dem Grazer Anwalt des Verdächtigen, Franz Unterasinger, an und bat um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen seines Klienten, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt.
Banker lebt eigentlich sparsam – war aber im Casino
„Es gab tatsächlich einige Besuche mit einem Kunden die haben aber keinerlei Zusammenhänge mit den Vorwürfen“, so der bekannte Strafverteidiger. Weil Besuche im Casino immer registriert werden, werde sich recht bald herausstellen, dass dies nur sehr selten war, so Unterasinger weiter. Freunde das Bankers meinen dazu, dass er einer sei, der noch einen Krümel vom Boden aufheben würde, sprich: sehr sparsam lebe.
Banker als Zeuge in Prozess aufgeboten
Ein Strafverfahren gegen ihn zeichnet sich noch nicht ab. Wie 5 Minuten zuerst berichtete, ist er demnächst in einem Prozess, den eine angeblich geschädigte Frau gegen die Bank anstrengt, als Zeuge (!) des Institutes aufgeboten, in dem er gearbeitet hat und gefeuert wurde. Er soll dort mit seiner Aussage bestätigen, dass alles korrekt abgehandelt wurde.