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Symbolfoto
Foto auf 5min.at zeigt ein Polizeizeichen.
In Vorarlberg kam es zu einer Bombendrohung gegen eine Polizeistation.

Bombendrohung gegen Polizeistation: Verfasser drohen bis zu 3 Jahre Haft

Ein Vorarlberger Medienhaus erhielt am 18. Dezember eine Bombendrohung über Instagram. Der Verfasser konnte ausfindig gemacht werden.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(203 Wörter)
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Am Mittwoch, dem 18. Dezember 2024, erhielt ein Vorarlberger Medienhaus über Instagram eine Bombendrohung. Die Drohung, die zunächst von einer unbekannten Person ausging, richtete sich gegen eine nicht näher benannte Polizeistation. Es dauerte nicht lange, da konnte der Absender der Nachricht identifiziert werden. Es handelt sich um einen 18-jährigen Mann aus dem Vorarlberger Unterland.

Entwarnung gegeben

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurde der Tatverdächtige an seinem Wohnsitz vorübergehend festgenommen. Entwarnung konnte jedenfalls gegeben werden. Von der Landespolizeidirektion Vorarlberg heißt es: „Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden keine Sprengstoffe gefunden. Die Auswertung seines sichergestellten Mobiltelefons bestätigte den Verdacht, dass er der Absender der Drohung war. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“

Polizei macht Ansage

Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, dass das Internet – insbesondere soziale Medien – kein rechtsfreier Raum ist. Beleidigende, rassistische oder drohende Kommentare und Postings werden konsequent zur Anzeige gebracht. Solche Handlungen sind keine harmlosen Lausbubenstreiche. Wer sich in sozialen Netzwerken bewegt, hinterlässt Spuren, die zurückverfolgt werden können. „Der Tatbestand der gefährlichen Drohung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden“, heißt es abschließend.

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