Fast 30 Millionen Passiva: Bekannte Baufirma in Konkurs
Die Tochtergesellschaft der SÜBA AG, spezialisiert auf Bau- und Projektkoordination, meldet Insolvenz an. Betroffen sind 14 Mitarbeitende und 110 Gläubiger. Gesamtpassiva: rund 29,7 Millionen Euro.
Am Handelsgericht Wien wurde heute ein Konkursverfahren über das Vermögen der SÜBA Bau und Projekterrichtungs GmbH eröffnet. Die Gesellschaft, eine Tochter der SÜBA AG, ist auf Bau- und Projektkoordination spezialisiert und betreut Großprojekte im Immobilienbereich.
Betroffene und Schulden
Nach Angaben der Schuldnerin sind etwa 14 Mitarbeitende und 110 Gläubiger von der Insolvenz betroffen. Die Passiva belaufen sich auf rund 29,7 Millionen Euro. Diese Zahl wird jedoch noch durch den Insolvenzverwalter Dr. Stephan Riel überprüft.
Gründe für die Insolvenz
Als Ursache nennt die SÜBA Bau und Projekterrichtungs GmbH die schwierigen Marktbedingungen in der Immobilienbranche. Steigende Zinsen, hohe Baukosten und ein verändertes Investitionsverhalten führten zu Projektausfällen und Transaktionsabbrüchen, die die Insolvenz unvermeidbar machten.
Zukunft des Unternehmens
Laut Alexander Greifeneder vom KSV1870 wird der Insolvenzverwalter prüfen, ob ein Fortbetrieb des Unternehmens möglich ist. Sollte dies nicht umsetzbar sein, steht eine Schließung und Liquidation bevor.
Wichtige Termine für Gläubiger
Die Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 11. Februar 2025 anmelden. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 25. Februar 2025 am Handelsgericht Wien angesetzt.