Steirerin rettet Leben: „Es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit“
Sonja (30) aus Hartberg Umgebung schenkte einer Frau in Mitteleuropa eine zweite Chance auf Leben: Sie spendete Stammzellen. Ihr Erfahrungsbericht zeigt, wie einfach es sein kann, Großes zu bewirken.
Mit 30 Jahren hat Sonja aus der Region Hartberg in der Steiermark etwas getan, das weit über den Alltag hinausgeht: Sie hat Leben geschenkt. Ihre selbstlose Stammzellspende für eine Frau in Mitteleuropa zeigt, wie wichtig es ist, den Mut zu haben, zu geben, wenn die Chance dazu besteht.
Der perfekte Match
Sonja erinnert sich an den Moment, der ihr Leben veränderte: Vor Jahren nahm sie an einer Typisierungsaktion teil, ohne zu wissen, dass sie irgendwann wirklich gebraucht würde. Doch diesen Sommer kam der entscheidende Anruf. Sie war der perfekte Match – der eine Mensch, der jemandem die Hoffnung auf Heilung geben konnte. Die Spende fand in Graz statt. Der Weg dorthin war begleitet von Voruntersuchungen und Vorbereitungen.
Anfang Oktober durfte ich eine zutiefst bewegende Erfahrung machen: eine Stammzellspende. Drei Stunden – so wenig Aufwand, um jemandem eine zweite Chance auf Leben zu schenken. Das Wissen, etwas so Großes bewirkt zu haben, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.
Sonja
Einzige Chance auf Heilung
Für Leukämiepatienten ist eine Stammzellspende oft die einzige Chance auf Heilung. Umso wichtiger ist es, dass Menschen wie Sonja sich registrieren lassen. Jeder, der gesund ist und zwischen 18 und 45 Jahren alt, kann den Schritt wagen. „Registriert euch,“ appelliert Sonja. „Es könnte Leben retten!“
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