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Symbolfoto
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Raser und einen Polizisten.
164 Fahrzeuge wurden 2024 in Österreich aufgrund von Raserei beschlagnahmt – ein klarer Schritt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

164 Autos weg: Raserei auf Österreichs Straßen hat Konsequenzen

Im Jahr 2024 wurden 164 Autos in Österreich aufgrund von illegaler Raserei beschlagnahmt. Das Raser-Gesetz, das im März 2024 in Kraft trat, zeigt erste Ergebnisse.

von Eva Taumberger Ein Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Eva Taumberger.
2 Minuten Lesezeit(283 Wörter)
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Seit Inkrafttreten des Raser-Gesetzes im März 2024 wurden in Österreich insgesamt 164 Fahrzeuge aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit beschlagnahmt. Wer mit überhöhter Geschwindigkeit auf Österreichs Straßen unterwegs ist, riskiert nicht nur eine Geldstrafe, sondern auch die vorläufige Beschlagnahme des Fahrzeugs. Besonders in den ersten Monaten nach Einführung des Gesetzes sind die Behörden strikt gegen Raser vorgegangen.

Regionale Unterschiede bei den Beschlagnahmungen

Die höchsten Zahlen an Fahrzeugbeschlagnahmungen wurden in Tirol und Niederösterreich verzeichnet. In Tirol verloren 35 Raser ihr Auto, während in Niederösterreich 36 Fahrzeuge konfisziert wurden. Wien liegt mit 20 Beschlagnahmungen im Mittelfeld, während Salzburg mit nur vier Fahrzeugen aufgelistet ist. Auch die Steiermark (13 Beschlagnahmungen) und Kärnten (8 Beschlagnahmungen) zeigen teils signifikante Zahlen, was auf eine zunehmend strikte Durchsetzung des Gesetzes hinweist.

Die Rolle der Verkehrsbehörden

Die Verantwortung für die Vollstreckung der Straßenverkehrsordnung liegt in Österreich bei den jeweiligen Landespolizeidirektionen und den Verkehrsbehörden auf Bezirksebene. Diese Behörden kontrollieren, ob die Verkehrsvorschriften eingehalten werden, und nehmen bei Verstößen, wie etwa Raserei, entsprechende Maßnahmen. Die hohe Zahl an Beschlagnahmungen zeigt, dass das Gesetz ernst genommen wird und sich auf die Straßenverkehrssicherheit auswirkt.

Was hältst du von der Maßnahme der Fahrzeugbeschlagnahmung bei Raserei?

Sie ist notwendig, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Sie ist zu streng und sollte überdacht werden.
Ich bin mir unsicher, ob das hilft.

Unklarheiten bei der Verwertung der beschlagnahmten Fahrzeuge

Ein interessanter Aspekt des Gesetzes ist die Verwertung der beschlagnahmten Fahrzeuge. Das Innenministerium hat jedoch noch keine Informationen darüber veröffentlicht, wie viel Geld durch die Versteigerung der Fahrzeuge eingenommen wurde. Die Behörden sind sich jedoch sicher, dass diese Einnahmen eine weitere Abschreckung für Raser darstellen könnten. Da die Zahlen für Dezember 2024 noch nicht vorliegen, sind die vollständigen Auswirkungen des Raser-Gesetzes noch nicht abzusehen, wie „oe24“ berichtet.

Häufig gestellte Fragen

Das Raser-Gesetz trat am 1. März 2024 in Kraft und sorgt dafür, dass bei extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen Fahrzeuge vorläufig beschlagnahmt werden.

Seit Inkrafttreten des Gesetzes wurden in Österreich insgesamt 164 Fahrzeuge beschlagnahmt, davon viele in Tirol und Niederösterreich.

Der Gesetzgeber möchte mit der Beschlagnahmung von Fahrzeugen ein Zeichen setzen, um Raser von gefährlichem Fahrverhalten abzuhalten und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

In Tirol (35 Autos) und Niederösterreich (36 Autos) wurden die meisten Fahrzeuge konfisziert.

Die Fahrzeuge können durch die Behörden versteigert werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind jedoch noch keine genauen Zahlen zu den Einnahmen aus der Versteigerung veröffentlicht.

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