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/ ©Fotomontage: 5 Minuten & Kikaleiner
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen sind mehrere Menschen, die befragt wurden, vor dem Kika in Klagenfurt. Auf dem Foto ist außerdem ein Kreis zu sehen, in dem die leeren Regale des Geschäftes sind.
Bei einem Lokalaugenschein im Klagenfurter Kika, zeigte sich für 5 Minuten und die Kunden vor Ort eine fast leergeräumte Filiale.

Kika-Filiale fast leergeräumt: „Sieht furchtbar aus“

In der Klagenfurter Kika-Filiale findet derzeit ein großer Abverkauf statt, ehe der Standort mit Ende Jänner gänzlich geschlossen wird. Wir waren für einen Lokalaugenschein vor Ort, zu sehen waren vor allem leere Regale.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(311 Wörter)
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Es ist wahrlich eine Insolvenz, die ganz Österreich geschockt hat. Nachdem René Benko mit seiner „Signa“ pleite gegangen ist, ist wenig später auch „KikaLeiner“ gefolgt. Kurz bestand noch Hoffnung, ein Sanierungsplan wurde eingereicht, wenig später aber wieder zurückgezogen. Immerhin rund 1.350 Menschen verlieren so ihre Jobs, zahlreiche Filialen, die noch bis Ende Jänner geöffnet sind, stehen in Kürze leer.

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Kika-Filiale wegen Abverkauf wie leergefegt

Bei einem Lokalaugenschein in der Kika-Filiale in Klagenfurt zeigt sich jedoch: Das Geschäft ist wegen des laufenden Abverkaufs mehr oder weniger schon jetzt wie leergefegt. „Es sieht furchtbar aus, das Geschäft gibt es schon lange“, meint dazu etwa eine Kundin gegenüber 5 Minuten. Ein weiterer Kunde gibt sich optimistisch: „Es wird wieder eine Verwendung finden.“ Einer Frau wiederum „tut es um die Mitarbeiter leid“. „Hinter jedem Mitarbeiter stehen Familien und Kinder und Zahlungen“, weiß sie.

Ein Bild auf 5min.at zeigt ausverkaufte Regale bei Kika in Klagenfurt.
©5 Minuten |
5 Minuten war für einen Lokalaugenschein in der Klagenfurter Kika-Filiale.
Ein Bild auf 5min.at zeigt ausverkaufte Regale bei Kika in Klagenfurt.
©5 Minuten |
Nur noch wenige Verkaufsgegenstände sind vorhanden.
Ein Bild auf 5min.at zeigt ausverkaufte Regale bei Kika in Klagenfurt.
©5 Minuten |
Vielerorts zeigt sich: Das Geschäft ist wie leergefegt.
Ein Bild auf 5min.at zeigt ausverkaufte Regale bei Kika in Klagenfurt.
©5 Minuten |
Ende Jänner wird die Filiale ihre Pforten schließen.
Ein Bild auf 5min.at zeigt ausverkaufte Regale bei Kika in Klagenfurt.
©5 Minuten |
Grund für die leeren Regale und Verkaufsräume: Ein Abverkauf.
Ein Bild auf 5min.at zeigt ausverkaufte Regale bei Kika in Klagenfurt.
©5 Minuten |
Dieser wurde notwendig, weil „KikaLeiner“ Mitte November zum zweiten Mal in Insolvenz geschlittert ist.

KikaLeiner-Pleite: „Das hat niemand kommen sehen“

Gefragt zu der Situation rund um die Pleite, meint eine weitere Frau: „Das hat niemand kommen sehen.“ Andere Kunden wieder finden es „schade um den Kika“. Sie hätten die Filiale als „super Geschäft“ gesehen. „Es ist traurig, wenn man sich das ansieht. Hypo steht leer und jetzt der Kika auch“, so ein Mann im Gespräch mit 5 Minuten.

Bild auf 5min.at zigt eine Kika-Filiale.
©Kikaleiner |
Wir haben für euch beim Kika in Klagenfurt die Stimmung eingefangen und Kunden über die Situation befragt.
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine Frau, die gerade aus der Kika-Filiale in Klagenfurt raus kommt und von 5 Minuten interviewed wird.
©5 Minuten |
„Mir tut es um die Mitarbeiter leid…“
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist das 5 Minuten Interview mit einer Kika-Kundin vor der Filiale in Klagenfurt.
©5 Minuten |
„Es sieht furchtbar aus. Das Geschäft gibt es schon so lange.“
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine Person, mit der 5 Minuten beim Kika in Klagenfurt ein Interview geführt hat.
©5 Minuten |
„Es wird wieder Verwendung finden.“
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine blonde Frau mit Sonnenbrille. Sie wurde vor der Kika-Filiale in Klagenfurt von 5 Minuten befragt.
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„Das hat niemand kommen sehen.“
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen sind zwei Personen, die beim Interview mit 5 Minuten vorm Kika in Klagenfurt waren.
©5 Minuten |
„Schade um den Kika. Preis-Leistung hat immer gepasst.“

Tausende Anzahlungen bei „KikaLeiner“ in der Schwebe

Besonders bitter für viele Kunden seien die Anzahlungen, die kurz vor Bekanntwerden der Pleite noch getätigt wurden. Immerhin 20.000 hätte es gegeben, nicht alle davon waren jedoch abgesichert, womit viele Menschen derzeit noch im Unklaren stehen bzw. gestanden sind. Was du machen kannst, wenn du davon betroffen bist? Auf der „KikaLeiner“-Website gibt man dazu nähere Tipps und Auskunft. Die Kunden in Klagenfurt vor Ort hätten jedenfalls keine Bestellungen mehr ausständig gehabt. „Gott sei Dank nicht“, meint dazu ein Mann.

Alles rund um die „KikaLeiner“-Insolvenz:

Bereits im Juni 2023 meldete „KikaLeiner“ Insolvenz an, 23 der damals noch 40 Standorte wurden dabei geschlossen. Im November 2024 dann die nächste Pleite und wieder kündigte man einen Sanierungsplan an, den man allerdings Anfang Dezember zurückziehen musste. Seither findet ein Abverkauf in den noch bestehenden Filialen statt, der bis Ende Jänner 2025 anhält. Danach ist die „KikaLeiner“-Ära zu Ende, wie es mit den Standorten weitergeht, ist derzeit vielerorts noch unklar.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.01.2025 um 17:04 Uhr aktualisiert
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