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/ ©Montage: Protezione Civile della Regione Autonoma FVG
Ein Bild auf 5min.at zeigt den zerstörten Plöckenpass.
Nach den massiven Schäden, die der Felssturz auf der Passstraße hinterlassen hat, war der Plöckenpass über ein Jahr gesperrt.

Plöckenpass-Sperre: Eröffnungsdatum steht jetzt fest

Nach über einem Jahr Sperre und verschiedenen Verzögerungen soll es nun kommendes Woche endlich so weit sein und der Plöckenpass wieder teilweise geöffnet werden.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(259 Wörter)

Der Plöckenpass verbindet das Kärntner Gailtal mit der italienischen Region Friaul – doch seit über einem Jahr müssen sowohl die Kärntner als auch die Italiener große Umwege in Kauf nehmen. Seit Dezember 2023 ist der Plöckenpass nach einem Felssturz, der schwere Fahrbahnschäden hinterließ, gesperrt. Diese langfristige Sperre wirkte sich sowohl auf italienischer als auch auf österreichischer Seite wirtschaftlich nachteilig aus, da der Tourismus leidet. Nach mehreren Verzögerungen sollte die Passstraße vergangenes Wochenende (18./19. Jänner) endlich wieder eröffnet werden, doch erneut wurde der Termin der Wiedereröffnung verschoben.

Wiedereröffnung steht kurz bevor

Am 20. Jänner wurde in Kötschach-Mauthen im Rahmen der ORF-Diskussionssendung „Ein Ort am Wort – der Kärntner Stammtisch“ über die „Lebensader Plöckenpass“ und mögliche Pläne für die Zukunft diskutiert. Außerdem wurde dort von der friulanischen Landesrätin für Infrastruktur, Cristina Amirante, die erlösende Nachricht verkündet: Ab kommendem Wochenende (25. Jänner) soll die Verbindungsstraße zumindest einspurig befahrbar sein. Eine vollständige Öffnung sei bis Ende März geplant.

Drei Zukunftsszenarien für Plöckenpass

Ebenfalls in der Diskussion zur Sprache kamen drei mögliche Zukunftsvarianten des Plöckenpasses, die von Kärntnens Straßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP) vorgestellt wurden. Möglich seien eine Umfahrung der aktuellen Passstraße, ein Scheiteltunnel oder ein Basistunnel, um auch in Zukunft eine sichere Befahrbarkeit zu gewährleisten. Aktuell werden diese Optionen laut Gruber in einer Studie bewertet, am teuersten wäre mit rund 1,1 Milliarden Euro die Basistunnelvariante.

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