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/ ©Montage: Canva & 5 Minuten
Ein Bild auf 5min.at zeigt einen Pfandautomaten und eine verwirrte Frau
Die Einwegpfandflaschen und -dosen sind in Österreich bisher noch nicht allzu häufig anzutreffen.

Verwirrung um neues Pfandsystem: Wo sind die Flaschen und Dosen?

Seit 1. Jänner 2025 gibt es in Österreich mittlerweile schon ein neues Pfand-System. In den Geschäften sind die neuen Pfandflaschen und -dosen aber noch kaum zu sehen. Wir erklären, woran das liegt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(406 Wörter)
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Das Einwegpfandsystem ist seit Jahresbeginn auch in Österreich angekommen, für die allermeisten Flaschen und Dosen zwischen 0,1 und drei Liter müssen 25 Cent mehr gezahlt werden. Geld, das man später freilich wieder zurückbekommen, sofern man die Flaschen und Dosen zu einem Pfandautomaten bringt. Will man die 25 Cent zurückhaben, gilt es allerdings einiges zu beachten. Mehr dazu hier: Neues Pfand-System in Österreich: Diese Fehler kosten dich bares Geld.

Nur wenige Einwegpfandflaschen und -dosen in Geschäften

Will man jetzt allerdings eine Flasche zurückbringen, steht man meistens verwirrt vorm Pfandautomat, weil dieser das Gebinde nicht nehmen will. Generell finden sich in den Geschäften teils nur sehr wenige Einwegpfandflaschen und -dosen. Wir haben nun bei den größeren Einzelhandelsunternehmen nachgefragt, was es damit auf sich hat.

Foto auf 5min.at zeigt eine Pfandflasche
©5 Minuten |
Von manchen Getränken gibt es aktuell eine Version ohne Pfand…
Foto auf 5min.at zeigt eine Pfandflasche
©5 Minuten |
…und eine mit.
Foto auf 5min.at zeigt einen Pfandautomaten
©5 Minuten |
An den Pfandautomaten herrscht dementsprechend teils noch Verwirrung.

Rewe: Flächendeckende Ausrollung wohl erst Mitte/Ende März

Seitens der Rewe-Presseabteilung heißt es gegenüber 5 Minuten, dass die ersten Pfandprodukte zwar schon in den Lagern und Filialen angekommen seien, eine flächendeckende Ausrollung in ganz Österreich aber wohl erst Mitte/Ende März erfolgen würde. Der Grund dafür, dass immer noch so viele Flaschen und Dosen ohne Pfand in den Geschäften seien, liege daran, dass in der Übergangsfrist bis 31. März 2025 noch Produkte abgefüllt werden dürfen, die noch nicht am neuen System teilnehmen. Diese dürfen bis 31. Dezember dieses Jahres noch ohne Einhebung eines Pfandes verkauft werden.

Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Schild, das besagt, dass bei Billa bis 31. Dezember 2025 noch Flaschen und Dosen sein können, die Pfand haben, gleichzeitig aber auch welche, die keines haben.
©5 Minuten
Bei Billa macht man die Kunden darauf aufmerksam, dass Artikel bis 31. Dezember 2025 sowohl bepfandet als auch unbepfandet sein können.

Spar: „Flaschen und Dosen mit neuen Etiketten fließen erst langsam ein“

Auch bei Spar liest sich das ähnlich. So heißt es seitens der dortigen Presseabteilung: „Es sind derzeit erst wenige Getränkegebinde erhältlich, die schon ein Einwegpfand-Logo tragen. Die Flaschen und Dosen mit den neuen Etiketten fließen jetzt erst langsam ein.“ Bis alle Getränke umgestellt seien, könne es „noch einige Monate dauern“. Mehrkosten würden den Kunden aber nicht entstehen, haben die Pfandflaschen doch einen neuen Strichcode, der bei der Kassa erkannt wird, wo dann auch die 25 Cent draufgepackt werden.

Wie findest du das neue Pfandsystem in Österreich?

Eine sinnvolle Maßnahme für die Umwelt.
Gut, aber 25 Cent sind zu viel.
Unnötig und zu kompliziert.
Habe noch keine Meinung dazu.

Lidl und Hofer: Getränkesortiment wird in kommenden Monaten umgestellt

Bei „Lidl Österreich“ meint man, dass der größte Teil wohl bis Mitte des Jahres umgestellt sein werde. Seitens der „Hofer KG“ heißt es auf Nachfrage von 5 Minuten, dass sich derzeit fünf Einwegpfandgetränke im Verkauf befinden würden, „wobei wöchentlich weitere Artikel dazukommen“. Bis Ende 2025 werde man das Getränkesortiment dahingehend schrittweise umstellen.

Was muss ich beim neuen Einwegpfand in Österreich beachten?

  • Das Pfandlogo muss vorhanden sein.
  • Die Flaschen und Dosen sollen leer, unzerdrückt und mit Etikett zurückgegeben werden.
  • Es gibt auch Ausnahmen vom neuen Pfand-System: So sind etwa Milchprodukte und Sirupe nicht inkludiert.
  • Grundsätzlich inbegriffen im neuen System sind Plastikflaschen und Metalldosen mit einer Füllmenge von 0,1 bis drei Liter.
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