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/ ©Geben für Leben, Leukämiehilfe Österreich
Bild auf 5min.at zeigt einen Mann im Bett liegend.
Der 26-jährige Daniel aus der Steiermark wurde mit seine Stammzellenspende zum Lebensretter

Lebensretter betont: „Trotz starker Schmerzen ist es ein gutes Gefühl“

Der 26-jährige Daniel aus Lafnitz in der Steiermark wurde zum echten Helden. Mit seiner Stammzellenspende schenkte er einer jungen Frau Hoffnung auf Leben.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(339 Wörter)

Fünf Jahre ist es nun her, als eine junge Frau, welche in der Nähe von Daniel wohnte, einen Stammzellenspender suchte. „Damals war ich schon erstaunt, dass so viele Menschen bereit waren zu helfen. Einige Wochen bevor ich die Nachricht erhielt, dass ich eventuell als Spender in Frage käme, sprach ich noch mit meiner Familie darüber, ob mein Schwager (er ließ sich damals ebenfalls typisieren) und ich jemals passen würden“, berichtet der 26-jährige Steirer.

Daniel lernte Lisa im Krankenhaus kennen

Dann ging alles Schlag auf Schlag. Um die erste Blutabnahme durchführen zu können, wurde Daniel ein Paket von „Geben für Leben“, der Leukämiehilfe Österreich, zugeschickt. Kurz darauf bekam er einen Anruf von der zuständigen Ärztin und vereinbarte mit ihr einen Termin im LKH Oberwart. Dort angekommen, wurde der Steirer sogleich herzlich empfangen und durfte sogar Lisa kennenlernen, für die er sich 2020 typisieren ließ.

Steirer erzählt von seiner Stammzellenspende

Einige Monate später erhielt der 26-Jährige einen Gesundheitscheck im LKH Graz. Es gab gute Neuigkeiten: einer Spende stand nichts mehr im Wege. 14 Tage später konnte Daniel auch schon mit den Aufbauspritzen beginnen. „An den ersten beiden Tagen spürte ich noch nicht besonders viel, doch am dritten und vierten Tag hatte ich mit starken, grippeähnlichen Symptomen zu kämpfen“, berichtet der Steirer von den Begleiterscheinungen. Zusätzlich betont er aber: „Die Spende verlief besser als geplant, da mein Körper genug Stammzellen abgeben konnte, und wurde daher von vier auf drei Stunden verkürzt.“

„Trotz starker Schmerzen ist es ein gutes Gefühl“

Daniel ist dankbar für „die liebevolle und gute Betreuung“ des LKH-Teams während dieser Zeit und bedankt sich auch beim „Geben für Leben“-Team, ohne dem die Spende gar nicht möglich gewesen wäre. „Trotz starker Schmerzen ist es ein gutes Gefühl, einem anderen Menschen in einer lebensbedrohlichen Situation Hoffnung zu schenken!“, so das Fazit des Lebensretters.

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