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/ ©Montage: Protezione Civile della Regione Autonoma FVG
Ein Bild auf 5min.at zeigt den zerstörten Plöckenpass.
Der Plöckenpass ist nach einem massiven Felssturz auf der italienischen Seite aktuell nur eingeschränkt befahrbar.

Plöckenpass: Entscheidung über Ausbau noch 2025

Nach dem massiven Felssturz auf der italienischen Seite des Plöckenpasses wird an einer langfristigen Lösung gearbeitet. Noch 2025 soll entschieden werden, ob eine neue Straße, ein Scheiteltunnel oder ein Basistunnel gebaut wird.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(281 Wörter)
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Der Plöckenpass ist nach einem massiven Felssturz auf der italienischen Seite aktuell nur eingeschränkt befahrbar. Während weiterhin an einer Sanierung der bestehenden Straße gearbeitet wird, laufen bereits intensive Planungen für eine dauerhafte Lösung. In der heutigen Regierungssitzung informierte LHStv. Martin Gruber (ÖVP) über die möglichen Ausbauvarianten und deren Kosten.

„Wollen eine langfristig sichere Verbindung über den Plöckenpass“

Im Auftrag von LHStv. Gruber und der italienischen Landesrätin Cristina Amirante wurden drei Varianten untersucht. Eine mögliche neue Straßenführung würde rund 240 Millionen Euro kosten und eine Bauzeit von sieben Jahren benötigen. Der Bau eines Scheiteltunnels wird mit 530 Millionen Euro veranschlagt und würde voraussichtlich zehn bis elf Jahre dauern. Die teuerste Option wäre ein Basistunnel, dessen Bau mehr als eine Milliarde Euro kosten und mindestens zwölf Jahre in Anspruch nehmen würde. Entscheidend für die Bewertung sind Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Bauzeit, Auswirkungen auf Tourismus und Verfahrensrisiken. Basierend auf dieser Analyse soll noch 2025 eine Entscheidung fallen. „Unser aller Ziel ist klar: Wir wollen eine langfristig sichere Verbindung über den Plöckenpass. Jetzt muss über das Wie entschieden werden, doch dafür braucht es fundierte Grundlagen“, erklärte Gruber nach der Regierungssitzung.

Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Landesrat Martin Gruber im Gespräch
©Kärntner Volkspartei / Helge Bauer
„Unser aller Ziel ist klar: Wir wollen eine langfristig sichere Verbindung über den Plöckenpass. Jetzt muss über das Wie entschieden werden, doch dafür braucht es fundierte Grundlagen“, erklärte Gruber nach der Regierungssitzung.

„Müssen gemeinsam darauf hinwirken, dass dieser Termin eingehalten wird“

Bis eine endgültige Lösung gefunden ist, bleibt die Straße weiterhin ein wichtiges Nadelöhr. Aktuell ist sie nur einspurig befahrbar – das soll sich bis Anfang April 2025 ändern. „Wir müssen jetzt gemeinsam darauf hinwirken, dass dieser Termin eingehalten wird“, betont Gruber. Die Wiederherstellung der zweispurigen Befahrbarkeit ist vor allem für Pendler, den Handel und den Tourismus entscheidend.

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