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/ ©Screenshot "aurena.at"
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine Signa-Fußmatte.
Bei den am Donnerstag verhandelten Signa-Pleiten geht es um hunderte Millionen Euro, die ersten Gläubiger gehen nun leer aus.

Signa-Pleite zieht ihre Kreise: Gläubiger gehen jetzt leer aus

Die Pleite der Signa-Gruppe zieht weiterhin seine Kreise. Bei der ersten Gerichtstagsatzung der "Signa Prime 2019 Acht AT GmbH & Co KG" wurden hunderte Millionen Euro zugesprochen, einzig bekommen wird wohl niemand was.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(178 Wörter)

Am Handelsgericht Wien wurde bereits Mitte Dezember des Vorjahres das Konkursverfahren über die Tochtergesellschaft der „Signa Holding GmbH“ eröffnet. Die „Signa Prime 2019 Acht AT GmbH & Co.“ hat als reine Beteiligungsgesellschaft innerhalb der Signa-Gruppe gedient, dementsprechend waren keine Dienstnehmer betroffen.

288 Millionen Euro anerkannt

Bei der ersten Gerichtstagsatzung am heutigen Donnerstag, 13. Februar 2025, haben nun fünf Gläubiger Forderungen in Höhe von 327 Millionen Euro angemeldet, 288 Millionen Euro wurden auch anerkannt. Die Hauptgläubigerin ist eine Schweizer Bank, berichtet Stephan Mazal von „Creditreform“.

Kein Vermögen vorhanden – Gläubiger erhalten nichts

Im Rahmen des Konkurses der unbeschränkt haftenden Gesellschafterin der Schuldnerin, der „Signa Prime 2019 Zwei AT GmbH“ haben lediglich zwei Gläubiger Forderungen in der Höhe von 4.257,50 Euro angemeldet. Wie die „Creditreform“ nun berichtet, werden die Gläubiger beider Konkurse mangels Vermögen leer ausgehen. Es sei in beiden Fällen mit keiner Quote zu rechnen. „Auch die Gläubiger deren Forderungen anerkannt sind, werden keine Quote erhalten“, so Mazal gegenüber 5 Minuten abschließend.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.02.2025 um 12:12 Uhr aktualisiert
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