Nach Attentat: Faschingsumzug in Villach abgesagt
Nachdem Samstagnachmittag ein 23-jähriger Syrer auf mehrere Menschen in der Villacher Innenstadt eingestochen hat, wurde nun der Faschingsumzug gänzlich abgesagt.
Schon vor Tagen wurde darüber spekuliert, ob der Faschingsumzug stattfinden wird können, nach dem schrecklichen Attentat in der Villacher Innenstadt, bei dem ein 14-jähriger Villacher verstorben ist, mehrere Menschen teils schwer verletzt. Während man Anfang der Woche noch über eine Routenänderung – die Original-Route wäre genau am Anschlagsort vorbeigegangen – nachgedacht hat, ist nun jedenfalls fix, dass der Umzug abgesagt wird, wie der Kanzler der Villacher Faschingsgilde, Karl Glanznig, gegenüber 5 Minuten bestätigt.
Umzug findet nicht statt
Im gegenseitigen Austausch der Faschingsgilde mit der Stadt Villach wurde der Villacher Faschingsumzug endgültig abgesagt. Diese Entscheidung teilen übrigens auch die 5 Minuten-Leser, wie eine Umfrage gezeigt hat. Mehr dazu hier: Umfrage: Mehrheit für Absage des Faschingsumzuges.
Auch Villacher Faschingssitzungen werden abgesagt
Die Absage des Umzugs ist aber nicht gleichzeitig eine Absage der gesamten Feierlichkeiten, wie die Stadt erklärt. „Man darf den Menschen nicht grundsätzlich jede Möglichkeit nehmen, sich trotz der tragischen Ereignisse mit Freunden zu treffen und zu versuchen, ein Stück Normalität zurückzuerlangen“, so Bürgermeister Günther Albel. Für die Sicherheit der Gedenkstätte in Hauptplatznähe werde gesorgt, grundsätzlich appelliere man an „die Feiernden, die Würde des Platzes zu wahren“. Wie kürzlich bekannt wurde, werden auch die noch ausstehenden Faschingssitzungen und damit auch die ORF-Übertragung wegen der Ereignisse abgesagt. Mehr dazu hier: Auch Villacher Faschingssitzungen abgesagt.