Trotz Schicksalsschlägen: Kärntner (27) rettet Leben mit Stammzellspende
Als ihn die Nachricht erreichte, dass ein Mann in den USA dringend eine Stammzellspende benötigte, zögerte Martin Rakautz keinen Moment. Ende Jänner fuhr der 27-jährige Kärntner ins Krankenhaus nach Graz zur Stammzellenentnahme.
Martin Rakautz hat im Moment kein einfaches Leben: Der 27-Jährige hat drei Kinder, betreibt eine kleine Landwirtschaft und pflegt seine chronisch kranke Frau, die bereits über 100 Tage im Krankenhaus verbrachte. Zudem verlor vor Weihnachten auch noch seine Mutter den Kampf gegen den Krebs. Dennoch zögerte Rakautz keine Sekunde, als ihn die Nachricht erreichte, dass ein Mann in den USA dringend seine Stammzellspende benötigte. Er ließ sich bereits im Jahr 2021 bei einer Typisierungsaktion in Wolfsberg typisieren. Organisiert wurde die Veranstaltung damals von Sabine Schifferl, einer Mitarbeiterin des Roten Kreuzes in Zusammenarbeit mit dem Verein „Geben für Leben“.
Kärntner schenkt trotz eigener Sorgen Hoffnung
Ende Jänner fuhr Rakautz schließlich zur Stammzellenentnahme nach Graz. Vier Stunden verbrachte er mit der Spende im Krankenhaus; angeschlossen an medizinische Geräte. Direkt im Anschluss besuchte er seine Frau, die ebenfalls im Krankenhaus in Graz liegt: „Ich fahre jeden zweiten Tag zu ihr“, erzählt der Unterkärntner im Gespräch mit „Geben für Leben“ abschließend. „Ich lasse sie nicht alleine.“