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Ein Bild auf 5min.at zeigt einen Pfandautomaten und eine verwirrte Frau
Rund um das neue Pfandsystem in Österreich herrscht teilweise immer noch Verwirrung.

0, 20 oder 25 Cent: Wie viel Pfand gibt es jetzt worauf?

0, 20 oder 25 Cent, das ist hier die Frage. Es geht dabei um den Pfand, den man aktuell in Österreich bekommen kann und dementsprechend auch im Vorhinein bezahlen muss. Wann aber gilt welcher Pfand? Wir erklären es euch.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(237 Wörter)
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In Österreich gibt es seit Jänner 2025 ein neues Pfandsystem für Einwegflaschen und -dosen. Dieses sorgte in den vergangenen Wochen aber immer wieder für Verwirrung, weil Personen vor den Pfandautomaten standen und nichts zurückbekamen. Das liegt unter anderem daran, dass immer noch viele Flaschen und Dosen ohne Pfand im Umlauf sind. Mehr dazu hier: Verwirrung um neues Pfandsystem: Wo sind die Flaschen und Dosen?

Wie findest du das neue Pfandsystem in Österreich?

Eine sinnvolle Maßnahme für die Umwelt.
Gut, aber 25 Cent sind zu viel.
Unnötig und zu kompliziert.
Habe noch keine Meinung dazu.

Mehrweg-Pfand auf 20 Cent gestiegen

Nun gibt es dementsprechend noch einen weiteren Punkt, der für Verwirrung sorgt. Auch auf Mehrweg-Glasflaschen gibt es nämlich einen Pfand. Dieser liegt aber nicht, wie beim Einweggebinden, bei 25 Cent, sondern seit 2. Februar 2025 bei 20 Cent. Mehr dazu hier: Wieso Bier jetzt schon wieder teurer wird.

Für welche Flasche bekomme ich jetzt wie viel Pfand?

Bei Glas-Mehrwegflaschen sind es vornehmlich Bierflaschen, die verpfandet sind. Es gibt aber auch Weißglasflaschen mit Schraubverschluss oder kleinere Limoflaschen auf die man Pfand zahlen muss. Dieser war viele Jahrzehnte lang gleich hoch, ehe er eben mit Anfang Februar 2025 von neun auf 20 Cent mehr als verdoppelt wurde. Beim Einwegpfand ist die Lage so, dass erst im Laufe des Jahres alle Flaschen und Dosen umgestellt und mit dem Zeichen versehen werden. Flaschen, die das Pfandzeichen haben, kosten 25 Cent mehr – Geld, das man wieder zurückbekommt. Plastikflaschen und Dosen ohne Pfand haben derzeit weiterhin den selben Preis, kosten demnach auch kein Pfand.

Worauf gibt es Einwegpfand?

Pfand muss für alle geschlossenen Getränkeverpackungen aus Kunststoff oder Metall ( z.B. Aluminium) mit einer Füllmenge von 0,1 bis 3 Liter gezahlt werden.

Ausnahmen etwa für:

  • Tetrapack
  • Milchprodukte
  • medizinische Produkte
  • Sirup

(c) oesterreich.gv.at

Foto auf 5min.at zeigt eine Pfandflasche
©5 Minuten |
Dieses Logo muss auf der Plastikflasche oder Dose sein, dann gilt das Einwegpfand.
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Schild, das besagt, dass bei Billa bis 31. Dezember 2025 noch Flaschen und Dosen sein können, die Pfand haben, gleichzeitig aber auch welche, die keines haben.
©5 Minuten |
Allerdings gibt es bis Ende 2025 eine Übergangsregelung.
Foto auf 5min.at zeigt eine Pfandflasche
©5 Minuten |
Die selbe Flasche kann es also auch ohne Pfandlogo geben.
Ein Bild auf 5min.at zeigt das neue Pfandsymbol und einen Pfandautomaten
©Montage: 5 Minuten |
Vor den Pfandautomaten herrscht daher teilweise noch Verwirrung.

Häufig gestellte Fragen

Einwegpfand gibt es prinzipiell auf alle Plastikflaschen und Dosen mit einer Füllmenge von 0,1 bis drei Liter. Ausgenommen sind Milchprodukte, medizinische Produkte, Sirup und Tetrapack.

Da es eine Übergangsfrist bis 31. Dezember 2025 gibt, können sowohl bepfandete als auch unbepfandete Einweggebinde bis dahin in den Märkten noch vorrätig sein. Spätestens ab 1. Jänner 2026 werden nur noch Pfandprodukte zu finden sein.

Auf Plastikflaschen und Dosen mit dem Pfandsymbol sind 25 Cent Pfand, auf Mehrweg-Glasflaschen – vor allem Bierflaschen – gibt es mittlerweile 20 Cent Pfand. Dosen und Flaschen ohne Pfandsymbol haben auch keinen Pfand drauf. Den Pfand bekommt man, bringt man die Produkte wieder zurück, natürlich auch wieder.

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