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/ ©Thomas Ramstorfer / First Look / picturedesk.com
Ein Bild auf 5min.at zeigt Ö3-Moderator Sigi Fink.
Ordentlich Shitstorm erntete Ö3-Moderator Sigi Fink für ein Videoposting vom Nassfeld.

Umstrittenes Skivideo-Posting: Ö3-Moderator unter Beschuss

Für Diskussionen sorgt derzeit ein Posting des Ö3-Moderators Sigi Fink. Er veröffentlichte ein Video, das seiner Meinung nach wohl witzig war, um über die Wetterlage am Nassfeld zu berichten. Der Schuss ging aber nach hinten los.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(304 Wörter)

Die Social-Media-Etikette ist nicht immer einfach. Diese Erfahrung muss derzeit auch Ö3-Moderators Sigi Fink machen. Er postete am Samstagvormittag ein Video, um über die Wetterlage am Nassfeld zu berichten. Darauf zu sehen: Ein offenbar überforderter Vater, der sein Kind kurzerhand an der Kapuze seines Ski-Anoraks packt und hinter sich her trägt. In blauer Schrift steht der Satz „Wait for it“ [auf Deutsch: „Warte ab.“] in einer Ecke des Clips geschrieben. Wenige Sekunden später sieht man auch, wieso. Denn der Mann wirft das Kind wie einen Sack Reis in den Schnee. Fink selbst fand das offenbar witzig. Kommentierte sein Posting mit den Worten: „Bitte schleifts eure Kinder heit ned so auf den Schigebieten herum. nur wenns gor nimma wolln.“ Doch nicht bei allen kam das Posting gut an.

Aufschäumende Debatte

Wie kann man so ein Video mit einem lachenden Smiley posten„, schreibt eine Userin in den Kommentaren. Eine weitere schlägt in dieselbe Kerbe: „Unglaublich sowas zu posten – wie ein Müllsack wird ein Kind hier ‚entsorgt‘.“ Als „fragwürdig“ wird vor allem die Aktion am Schluss empfunden. Dazu schreibt jemand: „Der kleine Mann – wie Kinder generell – braucht liebevolle Unterstützung & Eltern, die die Bedürfnisse ihres Schützlings wahrnehmen & achstam darauf eingehen.

Gegenseite gibt Fink Rückendeckung

Selbstverständlich meldete sich auch die andere Seite zu Wort: „Jetzt regen sich wieder alle unnötig auf. Is ja nix passiert!„, schreibt zum Beispiel jemand. Eine weitere Userin kommentiert: „Endlich mal jemand der sich nicht ewig mit seinem Kind zu Tode diskutiert und sich durchsetzt.“ Und: „Ich kann dieses Elternteil sehr gut verstehen.“ Fink selbst findet die Debatte offenbar überspitzt. Auf einen Bericht der Tageszeitung „OE24“ reagiert er mit den Worten: „Was heutzutage alles ein Shitstorm ist, man kann es auch übertreiben.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 16.03.2025 um 16:16 Uhr aktualisiert
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