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/ ©Montage: Canva
Symbolfoto
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt einen Mann der sich die Haare rauft und einen Hacker in schwarzem Kapuzenpullover, der auf einen Laptop blickt.
Die Polizei ermittelt auf Hochtouren in den Betrugsfällen.

Betrüger schlagen in Kärnten zu: Zwei neue Opfer in 24 Stunden

Auch in Kärnten häufen sich die Betrugsfälle im Internet weiter. Nun fielen ein 50-jähriger Villacher und eine 35-jährige Klagenfurterin Cyberkriminellen zum Opfer. Die Polizei schilderte das gemeine Vorgehen der Gauner.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(252 Wörter)

So wurde der Villacher am 20. März 2025 von einem bislang unbekannten Mann angerufen, der sich als Mitarbeiter eines Online-Versandhandels ausgab. Im Zuge des Telefonats teilte er dem 50-Jährigen mit, dass in England über sein Konto soeben zwei Bestellungen in Höhe von jeweils mehreren hundert Euro durchgeführt wurden. Um die Abbuchung der Beträge zu stornieren, sollte der Kärntner den Anweisungen des vermeintlichen Mitarbeiters folgen. „Er bestätigte etwas online und loggte sich dann unter Anleitung in sein Online-Banking ein“, heißt es vonseiten der ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Villach-Auen. Sie vermuten, dass er dadurch die Abbuchungen überhaupt erst genehmigt hat. Jedenfalls stellte der Villacher kurz darauf fest, dass die beiden Beträge auf seinem Konto fehlen. Er erstattete Anzeige. Ebenso, wie eine 35-jährige Klagenfurterin.

Zweiter Betrugsfall in Klagenfurt

Sie wurde bereits am 19. März von Cyberkriminellen über einen Messengerdienst kontaktiert. Im Zuge des Gespräches versprachen sie der Frau das Blaue vom Himmel. Die Rede war von einer Investmentform, mit der sich angeblich viel Geld verdienen ließe. „Die Frau stieg darauf ein und überwies zuerst wenige hundert Euro an ein österreichisches Konto“, erklären die Polizisten der Dienststelle in der Villacher Straße. Noch am selben Tag bekam sie eine Rücküberweisung mit einem zusätzlichen Gewinn. Da es also scheinbar funktionierte, überwies sie insgesamt einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag an verschiedene ausländische Konten. Davon sah die Klagenfurterin bis heute keinen Cent mehr.

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