
Waldbrand in Vorarlberg: Illegale Feuerstelle löst Großeinsatz aus
Ein illegal entfachtes Feuer führte am 21. März zu einem gefährlichen Waldbrand am Breitenberg. Durch schnelle Feuerwehr-Einsätze konnte Schlimmeres verhindert werden.
Am Abend des 21. März kam es im Waldgebiet am Breitenberg zu einem Brand, der durch eine illegale Feuerstelle ausgelöst wurde. Unbekannte Täter entzündeten ein Feuer, obwohl das Entzünden von Feuern in diesem Gebiet aufgrund der Trockenheit streng verboten ist. Da das Feuer nicht vollständig gelöscht wurde, breiteten sich die Flammen durch den starken Föhn rasch aus. Aufmerksame Passanten entdeckten das Feuer und alarmierten sofort die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Grillstelle noch warm, und der Brand hatte bereits eine Fläche von rund 100 Metern in Richtung Norden erfasst.
Herausfordernde Löscharbeiten
Die Feuerwehr Hohenems koordinierte die Brandbekämpfung mit Unterstützung weiterer Wehren aus der Region. Besonders problematisch war die Lage unterhalb der Felskante, wo Feuerwehrleute durch die Bergrettung abgeseilt werden mussten, um Glutnester zu löschen. Zusätzlich kam eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz, um versteckte Brandherde zu lokalisieren. Da der Brandherd nur schwer erreichbar war, mussten die Einsatzkräfte rund 60.000 Liter Wasser über Pendelfahrten an die Einsatzstelle transportieren.
Feuer erfolgreich gelöscht – Nachkontrolle geplant
Nach stundenlangen Löscharbeiten konnte der Brand gegen 1 Uhr vollständig eingedämmt werden. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des Windes wird die Feuerwehr am Morgen eine Nachkontrolle durchführen, um eine erneute Entzündung auszuschließen. Dank des schnellen und professionellen Einsatzes von insgesamt 147 Feuerwehrleuten sowie weiteren Hilfskräften konnte eine größere Katastrophe verhindert werden. Die Ermittlungen zur Täterschaft laufen.