Liebe, Drama und Flötenzauber: Oper Graz lässt „Mythos“ lebendig werden
Drei Geschichten, drei Schicksale und ganz große Gefühle: Beim Sonderkonzert „Mythos“ stehen mit Werken von Debussy, Fauré und Ravel gleich mehrere legendäre Liebespaare im musikalischen Rampenlicht.
Die Grazer Philharmoniker und der Chor der Oper Graz bringen am Mittwoch, dem 23. April 2025, impressionistische Klangpracht auf die Bühne, die Gefühle von Sehnsucht, Hoffnung und Tragik musikalisch erlebbar macht. Eröffnet wird das Konzert mit Claude Debussys „Syrinx“ – ein zartes Stück für Soloflöte, das von unerfüllter Liebe handelt: Die Najade Syrinx verwandelt sich in Schilfrohr, um einem Gott zu entkommen. Der baut sich daraus eine Flöte – und macht seine Trauer hörbar. Es folgt Faurés Suite zu „Pelléas et Mélisande“, einem Drama über verbotene Liebe und tragisches Ende. Den musikalischen Gegenpol bildet Maurice Ravels „Daphnis et Chloé“, in dem zwei Findelkinder nach vielen Wirrungen endlich zueinander finden – umgesetzt in zwei klanggewaltigen Orchestersuiten. Geleitet wird der Abend von Vassilis Christopoulos, mit Marlies Gaugl (Flöte) und Vanda Šabaková (Harfe) als Solistinnen. Eindrucksvolle Musik, große Emotionen – und ein Konzert, das mythische Liebesgeschichten zum Klingen bringt.
Alle Infos im Überblick:
- Wann? Mittwoch, 23. April 2025, um 19.30 Uhr
- Wo? Opernhaus Graz, Hauptbühne