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/ ©Fotomontage Canva
Ein Bild auf 5min.at zeigt Geldscheine und einen verzweifelten Senior.
Pensionisten müssen die e-Card-Gebühr, für die sie bisher ausgenommen waren, ab Ende 2026 auch berappen.

Österreichs Pensionisten wird neue Gebühr aufgebrummt

Seit Dienstag, 13. Mai 2025, ist das neue Doppelbudget für 2025 und 2026 fix. Mit dabei sind auch einige Maßnahmen im Pensionsbereich - unter anderem bekommen Österreichs Älteste eine Gebühr ab Ende 2026 aufgebrummt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(366 Wörter)
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In seiner Budgetrede hat Finanzminister Markus Marterbauer von „harten Jahren“ gesprochen, die uns bevorstehen. Zudem würde jeder die notwendige Sanierung spüren. Dementsprechend bekommen sie auch die Pensionisten teils empfindlich zu spüren. Schon bald wird dazu unter anderem das Korridor-Pensionsalter angehoben – mehr dazu hier: Pensionsreform in Österreich: Wie lang du jetzt noch arbeiten musst – und die Krankenversicherungs-Beiträge von 5,1 auf sechs Prozent erhöht. Eine Maßnahme, die die Ältesten teilweise immerhin hunderte Euro im Jahr kosten wird. Alle Informationen dazu hier: Ab diesem Tag werden Pensionen in Österreich gekürzt.

Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist Finanzminister Markus Marterbauer hinter dem Pult im Parlament bei einem Redebeitrag.
©Parlamentsdirektion/Thomas Topf
Den Staatshaushalt saniere man nicht „aus Jux und Tollerei“, sagte Finanzminister Markus Marterbauer in seiner Budgetrede am Dienstag, 13. Mai 2025.

Pensionisten in Österreich müssen ab November 2026 die e-Card-Gebühr zahlen

Den Pensionisten in Österreich wird zudem eine Gebühr aufgebrummt, die sie bisher nicht zahlen mussten. Dabei handelt es sich um das Entgelt für die e-Card, das Jahr für Jahr im November direkt vom Lohn abgezogen wird. Bereits ab diesem November wird die Gebühr für alle von 13,80 Euro im Vorjahr auf 25 Euro erhöht, Österreichs Älteste müssen ab November 2026 mitzahlen. Damit tragen die Pensionisten hierzulande maßgeblich auch zur Sanierung der Sozialversicherungsträger bzw. der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) bei.

Was ist die e-Card-Gebühr?

Während die Ausstellung der e-Card kostenlos ist, wird für sie jedes Jahr ein Serviceentgelt abverlangt. Es ist immer am 15. November des Vorjahres fällig und wird direkt von den Gehältern abgezogen. Man bekommt also einfach etwas weniger ausgezahlt.

Ausgenommen von der Gebühr sind unter anderem mitversicherte Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder, Präsenz- und Zivildiener, Asylwerber in der Grundversorgung und jene Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind.

Für dieses Jahr sind Pensionisten noch ausgenommen, ab November 2026 (für das e-Card-Serviceentgelt 2027) dann nicht mehr.

Bist du schon in Pension?

Nein, ich stehe erst am Anfang meiner Karriereleiter.
Nein, ein paar Jährchen habe ich noch vor mir.
Ich bin in den nächsten Monaten pensionsberechtigt.
Seit kurzem.
Schon lange!

Es gibt auch Entlastungsmaßnahmen für Pensionisten

Ausgleichend zu den Erhöhungen, mit denen Pensionisten hierzulande nun kämpfen müssen, gibt es für sie allerdings auch Entlastungsmaßnahmen, die vor allem jene Menschen betreffen sollen, die weniger verdienen und einen größeren Medikamentenbedarf haben. Dazu werden die Rezeptgebühren für das Jahr 2026 eingefroren, die Gebührenobergrenze von zwei auf 1,5 Prozent abgesenkt und eine Arzneimittelobergrenze eingeführt. Wie das wirken könnte, erfahrt ihr hier: Wie Pensionisten in Österreich trotz Kürzung profitieren könnten.

Pass, Führerschein und KlimaTicket werden deutlich teurer

Das sind natürlich noch längst nicht alle Sparmaßnahmen, die die Regierung in diesem und den kommenden Jahren ergreifen wird. Massiv erhöht werden dabei etwa auch die Gebühren für Pass und Führerschein, die seit Jahren nicht mehr angehoben worden sind. Nun wird hier die gesamte Inflation der letzten Jahre ausgeglichen. Ebenfalls deutlich mehr werden wir künftig für die österreichweite Variante des KlimaTickets berappen müssen.

Häufig gestellte Fragen

Die e-Card ist eine Chipkarte, die unter anderem Titel, Name und Sozialversicherungsnummer des Inhabers drauf hat. Sie ist personenbezogen, hat bei Menschen zwischen 14 und 70 Jahren ein Foto drauf und über sie können Informationen über den Versicherungsstatus abgerufen werden.

Pensionisten müssen schon bald höhere Krankenversicherungs-Beiträge berappen. Konkret steigen sie ab 1. Juni 2025 von 5,1 auf 6 Prozent an.

Um die Auswirkungen der KV-Beitragserhöhung für einige Pensionisten abzudämpfen, wird für das Jahr 2026 die Rezeptgebührenerhöhung ausgesetzt, zudem wird die Gebührenobergrenze von zwei auf 1,5 Prozent abgesenkt. Weiters ist auch die Einführung einer Arzneimittelobergrenze angedacht.

Pensionisten werden für die e-Card-Gebühr ab 2027 zur Kasse gebeten. Heißt: Mit November 2026 müssen sie sie zum ersten Mal bezahlen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 14.05.2025 um 10:33 Uhr aktualisiert
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