Stammzellenspende: Tanja aus Gallizien wurde zur Lebensretterin
Es war nur ein kleines Wattestäbchen – doch für eine Frau in den USA bedeutete es neue Hoffnung auf Leben.
Tanja (30) aus Gallizien ließ sich im Frühjahr 2022 über „Geben für Leben“ als Stammzellspenderin registrieren. Zwei Jahre später wurde sie tatsächlich gebraucht – und zögerte keine Sekunde. Tanja möchte andere ermutigen, sich typisieren zu lassen: „Es kostet euch nur ein bisschen Zeit – aber es kann jemandem das Leben retten. Ich würde es jederzeit wieder tun.“
Der Moment, der alles veränderte
„Als der Anruf kam, dass ich als Spenderin infrage komme, war ich überwältigt“, erzählt Tanja. Mit täglichen Spritzen wurde vor der Spende die Stammzellproduktion angeregt – eine körperlich anstrengende Zeit, aber für Tanja war klar: „Ein paar Tage mit Kopfweh sind nichts im Vergleich dazu, jemandem das Leben zu retten.“
Nach vier Stunden war alles vorbei
Am Tag der Spende verlief alles reibungslos. Die Betreuung war professionell, das medizinische Team einfühlsam. „Ich fühlte mich sicher und gut aufgehoben – nach vier Stunden war alles vorbei.“ Ihre Stammzellen wurden in die USA geschickt – an eine Frau, nur zehn Jahre älter als sie selbst. „Ich wünsche ihr, dass sie dank meiner Zellen noch viele Geburtstage feiern kann.“
Stammzellenspender werden – Typisierungsaktionen
Typisierungsaktion in Klagenfurt:
WO: Klinikum Klagenfurt / Haupteingang
WANN: 21. Mai 2025, zwischen 8 und 12 Uhr
Typisierungsaktion in Wernberg:
WO: Querkopf im Zentrum, Wernbergerstraße 2
WANN: 13. Juni 2026, zwischen 14 und 16 Uhr