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/ ©Büro Stadträtin Janine Bex
Bild auf 5min.at zeigt Pfandringe.
Graz testet Pfandringe im öffentlichen Raum. Die erste Station ist der Hauptbahnhof.

Graz startet Pilotprojekt mit Pfandringen an Mistkübeln

Graz testet Pfandringe im öffentlichen Raum - erste Station ist der Hauptbahnhof. Wer künftig eine Pfandflasche loswerden will, kann sie einfach in einen Sammelring stecken. Die Stadt folgt damit dem Vorbild von Innsbruck und Linz

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(229 Wörter)
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Was in Städten wie Linz oder Innsbruck längst Alltag ist, wird jetzt auch in der steirischen Landeshauptstadt getestet: eigene Pfandringe im öffentlichen Raum. Die Idee? Flaschen nicht achtlos in den Mistkübel, sondern sinnvoll in den Kreislauf zurückführen und dabei sogar noch Gutes tun. Die Grazer Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) setzt auf die Kombination aus Umweltschutz und sozialem Mehrwert: „Wir wollen etwas Gutes mit den Pfandflaschen tun und testen, wie ein bewussterer Umgang mit Pfand funktionieren kann. Es geht um Ressourcen, um soziale Verantwortung – und darum, Kreislaufwirtschaft konkret zu leben.“

Das Bild auf 5min.at zeigt Vizebürgermeisterin Judith Schwentner
©Stadt Graz/Foto Fischer
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne): „Wir wollen etwas Gutes mit den Pfandflaschen tun – es geht um Ressourcen und soziale Verantwortung.“

Erster Schritt: Eventkörbe statt Müllberge

Bereits bei städtischen Veranstaltungen werden sogenannte „Eventbaskets“ aus Karton aufgestellt – eigene Sammelboxen für Pfandflaschen, bereitgestellt von der Holding Graz. Der Pilotstart erfolgt am 24. Mai 2025 beim Zinzengrinsen, ein weiterer Einsatz ist für den Christopher Street Day am 28. Juni 2025 geplant. Das Besondere? Alle gesammelten Pfandbeträge werden gespendet.

Nächste Station: Grazer Hauptbahnhof

Der Pfandring am Hauptbahnhof, dem laut Holding meist frequentierten Mistkübel der Stadt, ist der nächste große Schritt. Auch hier lautet das Ziel: Pfand sichtbar und einfach trennbar machen. Vizebürgermeisterin Schwentner zeigt sich optimistisch: „Ein super Projekt der Holding – innovativ gedacht, praktisch umgesetzt. Wir schauen uns genau an, wie gut das angenommen wird. Wenn’s funktioniert, folgen weitere Schritte.“

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