Familie mit elf Kindern soll rund 9000 Euro erhalten
Eine Familie mit elf Kindern soll in Wien 9000 Euro an Mindestsicherung und Beihilfen erhalten. Diesbezüglich hagelt es Kritik.
Ein syrisches Ehepaar mit elf Kindern soll laut einem Bericht der „Krone“ rund 6000 Euro Mindestsicherung sowie zusätzlich etwa 3000 Euro an Familienbeihilfe erhalten. Der Fall sorgt erneut für heftige Diskussionen rund um das Thema Sozialleistungen. Kritiker fordern strengere Regelungen und eine Reform des Sozialsystems.
Es hagelt Kritik
In Wien sorgt die Mindestsicherung immer wieder für Diskussionen, vor allem wenn große Familien hohe Leistungen beziehen. Aktuell steht eine syrische Familie mit elf Kindern im Fokus, die laut „Krone“-Informationen rund 9.000 Euro monatlich an staatlichen Leistungen erhält, darunter etwa 6.000 Euro Mindestsicherung inklusive Mietbeihilfe und 3.000 Euro Familienbeihilfe. Die ÖVP und FPÖ kritisieren die Mindestsicherung als zu großzügig und als Einladung für Arbeitsscheue und Wirtschaftsflüchtlinge. Matthias Zauner (ÖVP Niederösterreich) bezeichnet die Höhe der Leistungen als „Schlag ins Gesicht“ der arbeitenden Bevölkerung. FPÖ-Chef Dominik Nepp fordert, Sozialhilfe nur mehr an österreichische Staatsbürger auszuzahlen.
SPÖ sieht Ausnahmefall
Die Wiener SPÖ bezeichnet solche großen Familien als „Randphänomen“. Sozialstadtrat Peter Hacker weist darauf hin, dass die meisten Mindestsicherungsbezieher Familien mit ein bis zwei Kindern sind (58,1 Prozent). Außerdem betont Hacker, dass die Familie in anderen Bundesländern wie Vorarlberg sogar höhere Leistungen erhalten würde.