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Symbolfoto
Das Bild auf 5min.at zeigt eine betrogene Frau.
Die türkische Staatsbürgerin konnte festgenommen werden.

Falsche Polizistin aus Callcenter geschnappt: 440.000 Euro Schaden

Mit dem altbekannten „Polizeitrick“ wurden ältere Menschen in Wien und Niederösterreich um Hunderttausende Euro gebracht. Nun gelang den Ermittlern ein entscheidender Schlag gegen die internationale Betrugsmasche.

von Stefan Putz Logo 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)
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Die Bediensteten der Ermittlungsgruppe Falsche Polizisten des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnten unter der Leitung des Bundeskriminalamtes eine 32-jährige türkische Staatsbürgerin, die in Wien wohnhaft ist, ausforschen, die beschuldigt wird, zwölf schwere, gewerbsmäßige Betrugshandlungen im Rahmen einer kriminellen Organisation, mit dem Modus Operandi „Polizeitrick“ als Telefonistin in einem Callcenter in Istanbul, Türkei, angebahnt und somit in acht Fällen zur Vollendung und zu vier Versuchshandlungen beigetragen zu haben. Der dabei verursachte Schaden soll – inklusive des versuchten Schadens – fast 440.000,– Euro betragen.

IN Wien festgenommen

Die Bediensteten der Ermittlungsgruppe Falsche Polizisten konnten die Beschuldigte am 24. Februar 2025 in Wien aufgrund einer gerichtlich bewilligten Festnahmeanordnung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft festnehmen. Die umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass die 32-Jährige im Zeitraum von Jänner 2023 bis August 2023 in Istanbul an der kriminellen Organisation als sogenannte Keilerin/Telefonistin ältere Personen in Wien und Niederösterreich mit dem „Polizeitrick“ kontaktiert und so zur Vollendung der oben angeführten Tathandlungen beigetragen haben soll. Dabei gab sie an, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und Notizen mit dem Namen der Opfer bei den Einbrechern aufgefunden worden seien. Zehn Straftaten wurden in Wien, davon drei Versuche, und zwei in Niederösterreich – Bezirk Korneuburg (Versuch) und Bezirk Neunkirchen – verübt. Die Beschuldigte war bei der Einvernahme teilweise geständig und wurde in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

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