Kajak-Unfall auf der Drau: Zwei Sportler aus reißendem Fluss gerettet
Am Dienstag kam es in Spittal an der Drau zu einer dramatischen Personenrettung. Zwei Sportler gerieten mit ihrem Kajak in Not. Sie schafften es nicht mehr selbstständig ans Ufer.
Am Dienstag um 11.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sachsenburg zu einer Personenrettung alarmiert. Gemeldet wurde, dass eine Person – gesichert mit einer Schwimmweste – in Richtung Möllbrücke treibt. Tatsächlich waren zwei Sportler, ein 57-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau, die zuvor mit ihrem Kajak unterwegs waren, in Not geraten.
Großaufgebot an Einsatzkräfte
Die örtliche Feuerwehr sowie mehrere Wasserrettungseinheiten machten sich unverzüglich auf den Weg zum dynamischen Unglücksort. Weitere Feuerwehren entlang der Drau wurden alarmiert. Parallel zur Anfahrt am Landweg wurden zusätzlich drei speziell ausgebildete Wildwasserretter vom Polizeihubschrauber eingeflogen.
Beide Personen gerettet
Nach kurzer Zeit konnte der offensichtlich unverletzte Mann im Bereich der Draubrücke aufgegriffen werden. Die Frau trieb jedoch nach wie vor auf Drau. Erst auf Höhe Lendorf konnte die 48-Jährige, erfolgreich an Land gezogen und der Rettung übergeben werden. Auch das gekenterte Boot konnte dabei aus dem Wasser gezogen werden.
Sportler trugen Schwimmwesten
Glücklicherweise trugen bei dem Vorfall beide Personen Schwimmwesten, welche vermutlich Schlimmeres verhindern konnten. Im Einsatz standen: Feuerwehr Sachsenburg, Feuerwehr Möllbrücke, Feuerwehr Spittal an der Drau, Freiwillige Feuerwehr Baldramsdorf, Feuerwehr Lendorf, Feuerwehr Kleblach/Lengholz, Österreichische Wasserrettung Einsatzstellen aus dem Bereich West und Mitte sowie das Rote Kreuz und mehrere Polizeistreifen.