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/ ©ÖBB/Feuchtenhofer
Bild auf 5min.at zeigt die Klimabäume der ÖBB.
Die Verbindungsbahn zwischen Meidling und Penzing darf ausgebaut werden.

Grünes Licht für Verbindungsbahn: ÖBB muss aber Bäume pflanzen

Seit Jahren wird um den Ausbau der Verbindungsbahn zwischen Meidling und Penzing gestritten – auch vor Gericht. Nun sind alle Verfahren abgeschlossen. Der Baustart ist im September. Die ÖBB müssen als Auflage neue Bäume pflanzen.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(267 Wörter)

Am 5. und 6. Juni fanden die letzten Verhandlungstage vor dem Bundesverwaltungsgericht zum Ausbauvorhaben “Attraktivierung der Verbindungsbahn” zwischen Wien Hütteldorf und Wien Meidling statt. Nach dem Abschluss der Verhandlung ist die ÖBB-Infrastruktur AG optimistisch, dass dem Start der ersten Arbeiten für das wichtige Projekt der Attraktivierung der Verbindungsbahn ab September 2025 nichts mehr im Wege steht.

Schnellbahn-Projekt mit neuer Taktung

Damit wäre ein wichtiges Bahnprojekt für Wien final auf Schiene. Die Modernisierung der Verbindungsbahn zwischen Hütteldorf und Meidling bedeutet eine neue Schnellbahn-Qualität für Wien, denn sie ermöglicht nach Projektumsetzung einen 15-Minuten-Takt der S80 zwischen Wien Hütteldorf und Wien Aspern Nord. Im 13. Bezirk entstehen mit Wien Hietzinger Hauptstraße und Wien Stranzenbergbrücke zwei neue S80-Haltestellen, die bestehende Haltestelle Wien Speising wird umfassend modernisiert.

Mehr als 20.000 zusätzliche Fahrgäste erwartet

Gemäß Prognosen werden nach der Fertigstellung mehr als 20.000 zusätzliche Aus- und Einsteiger:innen an Schultagen diese Haltestellen nutzen. Mit der Attraktivierung der Verbindungsbahn entsteht eine leistungsfähige West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt mit optimalen Verknüpfungen zum S-Bahn- und U-Bahn-Netz und als Teil des S-Bahn Ringes.

Gerichtliche Auflage: „Klima-Bäume“

Bereits in der vorangegangenen Verhandlungsrunde vor dem Bundesverwaltungsgericht wurde den ÖBB vorgegeben, eine höhere Anzahl an Bäumen im Nahbereich der Bahntrasse nach zu pflanzen. Da im 13. Bezirk im fraglichen Bereich zu wenige geeignete öffentliche Flächen für diese Bäume zur Verfügung stehen, übernimmt die ÖBB die Kosten für Baumpflanzungen auf Privatgrund im Abstand von bis zu 1.000 m zur Trasse der Verbindungsbahn.

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