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Foto auf 5min.at zeigt einen Pfandautomaten
Das Einwegpfand hat in Österreich auch das Einkaufverhalten einiger Österreicher verändert.

Wegen Pfand: Viele Österreicher kaufen bewusst anders ein

Eine Umfrage zeigt, dass die Österreicher aufgrund des neuen Einwegpfandsystems, das es seit 1. Jänner 2025 hierzulande gibt, teilweise ihr Einkaufverhalten geändert haben.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(341 Wörter)
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Eine „Yougov“-Umfrage zeigt nun, dass sich viele Menschen mittlerweile bewusst gegen Produkte mit Pfand entscheiden und seither eher etwa Sirup kaufen – darauf gibt es nämlich keinen Einwegpfand in Österreich. Wie aus einer Aussendung immerhin hervorgeht, würden dennoch 70 Prozent der Befragten dem neuen System hierzulande prinzipiell positiv gegenüberstehen. Knapp die Hälfte der Befragten hat Pfandflaschen auch schon retourniert.

Auf diese Produkte muss man keinen Pfand zahlen:

Kein Pfand wird etwa bei Produkten in Tetrapacks (etwa Milch), generell Milchprodukten, medizinischen Produkten oder auch Sirup eingehoben.

Pfand: „Deutliches Zeichen“ für Änderung im Kaufverhalten

Für Katrin Amlacher vom Meinungsforschungsinstitut „Yougov“ ist es „ein deutliches Zeichen“ für eine Änderung im Kaufverhalten, nachdem viele Konsumenten tatsächlich bewusst auf nichtbepfandete Produkte ausweichen würden.

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Unnötig und zu kompliziert.
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Hofer: Sortiment wird „bis Ende 2025 schrittweise umgestellt“

Das Sortiment in den großen Einzelhandelsunternehmen wird übrigens „bis Ende 2025 schrittweise umgestellt“, heißt es etwa seitens Hofer auf Nachfrage von 5 Minuten. Seit geraumer Zeit würde man allerdings ausschließlich nur noch bepfandete Getränkegebinde angeliefert bekommen. Die Restmengen an unbepfandeten Gebinden, die in den Filialen noch sind, müssen jedenfalls bis Ende des Jahres verkauft werden. Mit dem Rücklauf an Pfandgebinden sei man „sehr zufrieden“, die Mengen würden auch jede Woche ansteigen. Konkrete Zahlen könne man jedoch keine nennen.

SPAR: „Nur mehr kleine Restbestände ohne Pfand“

Ähnlich klingt es auch bei SPAR, wo die „allermeisten nicht-bepfandeten Flaschen und Dosen mittlerweile abverkauft“ wurden. Und weiter: „Es dürfte nur mehr kleine Restbestände vorhanden sein ohne Pfand.“ Wann die Umstellung nur auf Pfand abgeschlossen ist, könne man nicht voraussehen. Auch die Regel, wonach man jede Flasche auf das Kassenband geben muss, wird noch weiterhin bestehen bleiben – „wahrscheinlich bis Jahresende“. Mehr dazu hier: Neue Regel bei SPAR: Das müssen Kunden ab sofort machen.

Lidl: Pro Monat kommen rund zehn Millionen Pfand-Artikel zurück

Seitens Lidl heißt es auf Nachfrage von 5 Minuten ebenfalls, dass derzeit noch einzelne Einweggebinde ohne Pfand im Umlauf seien, „der Großteil ist aber schon umgestellt“. Man erklärt auch: „Derzeit kommen pro Monat rund zehn Millionen an Einweg- und Mehrwegpfand-Artikel zurück.“

Häufig gestellte Fragen

Pfand muss prinzipiell auf Alu-Dosen und Plastikflaschen zwischen 0,1 und drei Litern bezahlt werden.

Ausgeschlossen sind etwa Tetrapacks, Milchprodukte, medizinische Produkte und Sirupe.

Das neue Einwegpfandsystem gibt es in Österreich seit 1. Jänner 2025.

Das Einwegpfand in Österreich beträgt 25 Cent pro Dose/Flasche, auf die Pfand zu zahlen ist.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.06.2025 um 20:13 Uhr aktualisiert
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