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Am Sonntag mussten drei Personen nach Badeunfällen reanimiert werden.

Drei Personen in Wien nach Badeunfällen reanimiert, darunter ein Kind

Dramatisches Wochenende an Wiens Gewässern: Ein Kind und zwei Männer mussten am Sonntag nach Badeunfällen in Hirschstetten und der Neuen Donau reanimiert werden.

von APA/RED
2 Minuten Lesezeit(316 Wörter)

Es hätte ein sommerlicher Sonntag zum Abkühlen sein sollen, doch für drei Menschen endete der Badetag dramatisch. Am Sonntagabend kam es im Badeteich Hirschstetten in Wien-Donaustadt zu einem schweren Badeunfall: Ein Kind im Volksschulalter musste laut Feuerwehr unter Reanimationsmaßnahmen an die Rettung übergeben werden. Die Einsatzkräfte brachten es per Hubschrauber in ein Krankenhaus, sagte eine Sprecherin der Wiener Berufsrettung der APA. Zum Zustand des Kindes gab es vorerst keine Informationen.

#Update: Polizei gibt neue Details bekannt

Am Montagnachmittag gab die Wiener Polizei mehrere Details zu den Badeunfällen bekannt. Bei dem reanimierten Kind handelt es sich um ein achtjähriges Mädchen. Es dürfte mehrere Minuten im Wasser getrieben sein, ehe die Eltern Alarm schlugen. Das Mädchen befand sich beim Transport ins Krankenhaus „in akuter Lebensgefahr“.

Junger Mann ging nahe U-Bahn-Station Neue Donau unter

Auch in der Neuen Donau kam es am Sonntagnachmittag, 29. Juni, zu zwei Badeunfällen, bei denen zwei Männer reanimiert werden mussten. Der erste Einsatz ereignete sich in der Nähe der U-Bahn-Station Neue Donau. Passanten sahen gegen 16 Uhr, wie ein etwa 28-jähriger Mann unterging und retteten ihn aus dem Wasser. Sie begannen mit den Reanimationsmaßnahmen. Die eingetroffenen Einsatzkräfte verabreichten dem Mann Sauerstoff, er wurde mit dem Rettungshubschrauber im kritischen Zustand ins Spital gebracht.

Zweiter Vorfall bei Reichsbrücke

Etwa zwei Stunden später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in der Nähe der Reichsbrücke. Ein weiterer Mann musste aus der Neuen Donau gerettet und reanimiert werden. Einsatzkräfte verwendeten einen Defibrillator. Der 41-jährige Mann wurde ebenfalls per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, hieß es von der Berufsrettung Wien. „Er soll laut Zeugen leblos mit dem Kopf unter Wasser etwa 100 Meter vom Ufer entfernt getrieben sein“, so die Polizei. Auch er befand sich beim Transport im kritischen Zustand. (APA/RED, 30.06.2025)

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.06.2025 um 13:14 Uhr aktualisiert
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