Analysegruppe soll Vorfälle am Peršmanhof lückenlos klären
Zur lückenlosen Aufklärung der Vorfälle am Peršmanhof soll jetzt eine eigene Analysegruppe eingerichtet werden. Dazu entschlossen sich Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Innenministerminister Gerhard Karner (ÖVP).
Das Bundesministerium für Inneres (BMI) will nun eine umfassende, multiprofessionelle Analyse zur lückenlosen Aufklärung der Vorfälle am Peršmanhof in Bad Eisenkappel durchführen. Auf Anraten des Kärntner Landeshauptmannes Peter Kaiser (SPÖ) wird auch die slowenische Volksgruppe in diese Analyse miteingebunden. „Das ist der erste wichtige und richtige Schritt. Ich erwarte mir in unser aller und im Interesse Österreichs, dass diese den gesamten Polizeieinsatz umfasst“, betont Kaiser.
Land Kärnten will bei Aufarbeitung mitwirken
„Wenn sich alle Verantwortungsträger der Ausmaße und der grenzüberschreitenden Auswirkungen der Vorfälle an dem aufgrund seiner Geschichte so besonders sensiblen Ort bewusst sind, dann kann und muss es eine lückenlose, transparente Aufarbeitung in Form einer uneingeschränkten Untersuchung, die alle Beteiligten umfasst, geben“, betont Kaiser weiter. Seitens des Landes Kärnten, werde man selbstverständlich vollumfänglich und unterstützend an dieser Aufarbeitung mitwirken.
Team Kärnten fordert Transparenz und Deeskalation
„Neben der Aufarbeitung der Geschehnisse im Rahmen der vieldiskutierten Amtshandlung am Peršmanhof, die lückenlos und transparent erfolgen muss, ist es notwendig, die richtigen Lehren aus der Situation zu ziehen und vor allem auf Deeskalation zu setzen“, betonen auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer sowie der TK-Volksgruppensprecher und Vizebürgermeister von Eisenkappel, Franz Josef Smrtnik, nach den Vorfällen am Sonntag und dem jetzt folgenden Runden Tisch: „Beim Peršmanhof handelt es sich um eine äußerst sensible Einrichtung mit einer umfangreichen und dramatischen Geschichte. Dies erfordert ein behutsames und friedliches Vorgehen. […]“