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Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Auto, wo der Airbag aufgegangen ist.
Fehlerhafte Airbags könnten in zahlreichen Autos zum Sicherheitsrisiko werden.

Autobesitzer melden sich nicht: „Empfehlen, Rückruf ernst zu nehmen“

Autos zahlreicher Marken werden seit einiger Zeit wegen fehlerhafter Airbags in die Werkstätten österreichweit zurückgerufen. Wie der ÖAMTC nun berichtet, hätten sich viele Fahrzeughalter aber immer noch nicht gemeldet.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(312 Wörter)
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Seit geraumer Zeit läuft eine massive Rückrufaktion wegen fehlerhafter Airbags der Marke „Takata“. Millionen Autos weltweit sind davon betroffen, auch in Österreich wurden zahlreiche Autos unterschiedlichster Hersteller und Marken in die Werkstätten zurückgerufen. Infos dazu bekommt ihr unter anderem hier: Millionen Autos von riesigem Rückruf betroffen. Der ÖAMTC erinnert nun noch einmal an die großangelegte Rückrufaktion.

Warst du schon einmal von einem Auto-Rückruf betroffen?

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Weiß nicht mehr

Massiver Autorückruf: Airbag ist eine „potenzielle Gefahrenquelle“

Obwohl sie verständigt worden seien, hätten sich viele Fahrzeughalter nämlich immer noch nicht bei den zuständigen Fachwerkstätten gemeldet, so die Experten. „Wir empfehlen dringend, den Rückruf ernst zu nehmen und betroffene Fahrzeuge so rasch wie möglich überprüfen zu lassen“, appelliert ÖAMTC-Techniker Florian Merker. Der Fehler würde zwar hauptsächlich in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit auftreten, der Airbag bleibe allerdings auch hierzulande eine „potenzielle Gefahrenquelle“.

Welche Gefahren sind durch den fehlerhaften Airbag möglich?

In bestimmten Fällen kann es beim Auslösen der Airbags der betroffenen Marke zu einem überhöhten Innendruck im Gasgenerator kommen. Das wiederum kann dazu führen, dass Metallteile des Airbag-Gehäuses in den Fahrgastraum geschleudert werden, merkt der ÖAMTC an. Dabei wäre die Behebung des Mangels für Fahrzeugbesitzer sogar gratis, man muss nur in eine Fachwerkstatt kommen. „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme – aber eine sehr wichtige“, weiß Merker.

Wie weiß ich, ob mein Auto von einem Rückruf betroffen ist?

Du fragst dich nun, ob dein Auto vom Rückruf betroffen ist? Das kann man ganz einfach und bequem online überprüfen. Dazu hat der ÖAMTC hier eine Seite erstellt, wo man zu den jeweiligen Herstellerseiten kommt und genau das nachschauen kann. Welche Marken betroffen sein könnten (nicht jedes Auto der Marken ist betroffen), erfahrt ihr in der folgenden Infobox.

Diese Automarken könnten vom Takata-Rückruf betroffen sein:

  • Audi
  • BMW
  • Citroen und DS
  • Ford
  • Honda
  • Jagua
  • Mazda
  • Mercedes-Benz
  • Nissan
  • Opel
  • Peugeot
  • Seat
  • Skoda
  • Suzuki
  • Toyota
  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
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