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Bei der OP in Graz soll ein Kind das Borhloch am Kopf gesetzt haben

Anklage: Tochter von Chirurgin setzte Bohrloch in Grazer OP-Saal

Eine Chirurgin steht unter schweren Vorwürfen: Sie soll ihre Tochter während einer Not-OP assistieren lassen haben. Nun soll eine Anklage gegen sie und einen zweiten beteiligten Chirurgen vorliegen.

von APA/RED
1 Minute Lesezeit(209 Wörter)
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Eine Neurochirurgin und ein zweiter beteiligter Chirurg könnten sich bald schon am Bezirksgericht Graz-Ost wegen Körperverletzung verantworten müssen. Wie die „Kleine Zeitung“ und die „Kronen Zeitung“ am Dienstag berichteten, soll eine Anklage vorliegen. Diese ist allerdings erst auf dem Postweg zu den Verfahrensbeteiligten. Von der Staatsanwaltschaft Graz gibt es aufgrund der zu wahrenden Parteienrechte keine Bestätigung.

Tochter soll am Kopf eines Patienten Bohrloch gesetzt haben

Die Chirurgin soll im Jänner 2024 ihre erst zwölfjährige Tochter mit in einen Operationssaal des LKH Graz genommen haben, als ein 33-jähriger Oststeirer nach einem Forstunfall einer Notoperation unterzogen werden musste. Das Kind soll angeblich unter Anweisung seiner Mutter am Kopf des Landwirts ein Bohrloch gesetzt haben. Gegen die fünf anderen Mitglieder des OP-Teams wurden die Ermittlungen den Medienberichten zufolge eingestellt. Laut Steiermärkischer Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) verlief die Operation komplikationsfrei.

Gegen KAGes wird ermittelt

Die Chirurgin, die von der KAGes nach dem Vorfall entlassen worden war, war übrigens über den Zivilrechtsweg gegen ihre Entlassung vorgegangen. Sie einigte sich mit der KAGes allerdings später außergerichtlich. Auch gegen die KAGes wird noch ermittelt. Es geht um die Verbandsverantwortlichkeit. Es gilt für alle die Unschuldsvermutung. (APA/RED, 12.8.25)

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