Schwestern-Trio will Leben retten: Jahre später wird Viktoria angerufen
2020 hat sich Viktoria aus Markt Neuhodis im Burgenland mit ihren beiden Schwestern typisieren lassen, um als Stammzellspenderin in Frage zu kommen. Jahre später hat sie den Anruf bekommen.
Es ist mehr als fünf Jahre her, als sich Viktoria aus dem Burgenland mit ihren beiden Schwestern als potenzielle Lebensretterin typisieren lassen hat – bzw. sich selbst typisiert hat, da sie das Set nach Hause bestellt hat. Und nun war es so weit, die Burgenländerin wurde gebraucht, um einem kleinen Jungen aus Mitteleuropa Hoffnung auf ein Weiterleben zu schenken.
„Deine Entscheidung schenkt einem Kind neue Hoffnung“
„Ich habe mich im Mai 2020 – gemeinsam mit meinen beiden Schwestern – typisieren lassen. Vor zwei Monaten kam der Anruf, dass ich spenden darf. Am 27. Mai 2025 fand meine Spende statt. Ich wünsche meinem Empfänger von Herzen alles Gute“, sagt Viktoria nun. In einem Facebook-Posting bedankt sich der Verein „Geben für Leben“, der Typisierungsaktionen organisiert, Sets verschickt und Stammzellspenden abwickelt bei der Burgenländerin für ihren Mut, ihr Herz und ihre Hilfsbereitschaft. „Deine Entscheidung schenkt einem Kind und seiner Familie neue Hoffnung – und vielleicht ein ganz neues Leben“, so der Verein.
So kannst auch du zum potenziellen Lebensretter werden:
Der Verein „Geben für Leben“ veranstaltet regelmäßig Typisierungsaktionen, wo man sich typisieren lassen kann und damit als potenzieller Stammzellspender und damit auch möglicher Lebensretter in einer weltweiten Datenbank hinterlegt ist. Gleichzeitig kann man sich aber auch – wie etwa Viktoria und ihre Schwestern – das Typisierungsset nach Hause schicken lassen. Alle Details und Infos dazu gibt es hier auf der Website von „Geben für Leben“.